INTERVIEW MIT FRANK PÖLLMANN, FINE ART INVEST GROUP AG





FRAGE
Kunst und Investment, das kann doch nicht zusammenpassen. Da treffen reiche Mäzene auf
kaufmännische Unternehmer – Schönheit gegen Rendite. Kann das funktionieren?

FP
Kunst wird oft als Spekulationsgut für Superreiche dargestellt und wahrgenommen. Dabei ist Kunst der älteste von Menschenhand geschaffene Sachwert mit einer beachtlichen Wertstabilität, aber auch Wertsteigerung. Kunst als Sachwert ist auch für Normalverdiener attraktiv, wenn man die kaufmännische Betrachtung zugrunde legt.

FRAGE
Welche Kriterien sind beim Kunstinvestment zu beachten?

FP
Für die FAIG ist Sicherheit die oberste Priorität. Deswegen ist Streuung beim Kunstkauf, wie auch bei allen anderen Investitionsformen, wichtig. Zudem sollte man Klumpenrisiken vermeiden und immer die kaufmännische Bewertbarkeit im Auge behalten. Das bedeutet, dass der Investor keine Unikate erwerben sollte, sondern Kunstwerke in kleinen Editionen. Durch dieses mehrfache Angebot des gleichen Motives lässt sich vergleichsweise einfach prüfen, welche Preise auf dem Markt bereits erzielt wurden. Alle diese Kriterien werden von einer Kunstgattung in besonderem Masse repräsentiert – der Kunstfotografie.

FRAGE
Was spricht noch für Fotografie als Investment?

FP
Natürlich auch das Preisniveau – International anerkannte Kunstfotografie in Museumsqualität ist bezahlbar und anerkannte Kunstwerke erhalten sie bereits für vier- bis niedrige fünfstellige Beträge. Im Vergleich zu anderen Kunstgattungen kann der Investor also bereits mit relativ kleinen Beträgen erfolgreich Kapitalsicherung betreiben.

FRAGE
Das klingt nach jahrelanger Erfahrung und Expertise. Wie lange ist die FAIG bereits im Kunstinvestment tätig?

FP
Wir sind eines der ältesten Kunsthandelshäuser in diesem Bereich. Seit 1999 beraten wir Institutionelle wie private Investoren. Zudem haben wir einen der erfolgreichsten Kunstfonds aufgebaut und internationale Sammlungen realisiert. Als erster Anbieter überhaupt haben wir Kunst-Portfolios zur Kapitalsicherung erarbeitet. Ziel dieser Engagements ist es dem Kunden immer maximale Transparenz und Sicherheit für sein Investment zu bieten.
Dabei hilft uns ein hervorragendes Netzwerk, das über die Jahre kontinuierlich gewachsen ist. Wir arbeiten vertrauensvoll mit Kuratoren, Galeristen, Sammlern und Händlern aus Amerika, Asien und Europa zusammen. Auch Kunstsachverständige von internationalen Versicherungen und Auktionshäuser gehören zu unseren Partnern. Alle unsere Investitionsentscheidungen durchlaufen einen langen und strukturierten Prozess.

FRAGE
Wie muss man sich so einen Prozess vorstellen? Kaufen Sie auch, was Ihnen gefällt?

FP
Nein, der dekorative Ansatz spielt überhaupt keine Rolle. Sie wären überrascht, wenn Sie unserem Team über die Schultern blicken würden. Die Bildschirme könnten auch bei Aktienbrokern oder Finanzanalysten stehen.
Jedes Investment muss auch bei uns einen eindeutigen und belegbaren „Track Record“ aufweisen. Unsere Käufer möchten im Rahmen einer breiten Streuung ihrer Anlagen Vermögen mit Kunst sichern. Da verbieten sich Experimente – Solidität ist entscheidend. Wir orientieren uns an der Finanzbranche, ohne aber Finanzinstitut zu sein. Es werden Marktdaten geprüft und analysiert, Preise werden verifiziert, wenn alles positiv geprüft wurde, dann erst kaufen wir. Dabei ist eine der wichtigsten Parameter die Bewertung unserer Partner – den internationalen Versicherungen. Deren Kunstsachverständigen spielen in unserer Urteilsfindung eine wesentliche Rolle.

FRAGE
Sehen Ihre Kunden das Kunstinvestment auch kaufmännisch?

FP
Absolut ja. Ausgangslage ist der Wunsch eine langfristige sichere Anlage in einem Sachwert zu haben. Das treibende Bedürfnis ist Kapitalsicherung über einen langen Zeitraum. Dabei eignet sich gerade Kunst hervorragend zur steuerlichen „Verschonung“ von Vermögen. Ein zunehmend wichtiges Thema, dass wir in Zusammenarbeit mit führenden Sozietäten in Deutschland erfolgreich anbieten. Eine Studie von Deloitte und Arttactic hat 2016 ermittelt, dass 78% der Vermögensverwalter Investitionen im Kunstbereich in ihre Portfolios aufnehmen möchten. Das hat uns sehr gefreut und zeigt, dass sich unsere jahrelangen Bemühungen auszahlen. Der Trend zum Sachwertinvestment Kunst ist mess- und spürbar.

FRAGE
Und die laufenden Kosten?

FP
Bei weitem geringer als z.B. die bekannten Kosten für Fondsmanagement. Wir verkaufen zu Marktpreisen, ohne Agio oder anderen Zusatzkosten. Allgemein betragen die laufenden Kosten im Zollfreilager, für die sorgfältige Lagerung, die Versicherung und den kompletten Service und Administration gerade einmal 1,5% p.a. Selbstverständlich kann sich jeder Kunde sein Kunst-Portfolio auch ausliefern lassen, um auf die laufenden Kosten zu verzichten. Allerdings fällt dann die Mehrwertsteuer des jeweiligen Ziellandes an und der Kunde ist selbst zu 100% für korrekte Lagerung und Versicherung seines Kunst-Portfolios verantwortlich.

FRAGE
Und jetzt noch die Gretchenfrage für jeden Investor: Welche Renditen oder Wertsteigerungen kann man erwarten?

FP
Wir sind ein Kunsthandelshaus und keine Bank. Wir leben nicht von Versprechen oder möglichen Aussichten. Fakt ist, dass keines unserer Kunst-Portfolios in all den Jahren an Wert verloren hat. Insofern haben wir den Auftrag unserer Kunden zu 100% erfüllt – Kapitalsicherung. Aber Fakt ist auch, dass wir als Zielwert 8% p.a. pro Kunst-Portfolio erwarten. Im vergangenen Jahr haben wir eine durchschnittliche Wertsteigerung von 14,02% für unsere Kunden dokumentieren dürfen. Unsere Kunden wollen den Wert ihres Kapitals erhalten – wir unterstützen sie dabei. Seit 1999 mit dem Sachwert Kunst – erfolgreich.

Für mehr Informationen: www.faig.ch

veröffentlicht von am 11. Feb 2019. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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