Im Visier der Datenjäger: ZDF-Programmakzent mit Spielfilm, Second-Screen-Angebot und Dokumentationen / Zusammenarbeit mit „DIE ZEIT“ und US-Fernsehsender PBS (FOTO)





Eine App infiziert das Smartphone oder Tablet und beginnt,
selbstständig zu agieren und reale Ereignisse zu beeinflussen. Ist
das noch Fiktion oder schon Realität? Der niederländische Thriller
„APP“, den das ZDF im „Montagskino“ am 26. Mai 2014, 22.15 Uhr, in
einer Free-TV-Premiere zeigt, veranschaulicht, wozu eine App fähig
ist. Zusammen mit dem Second-Screen-Angebot haben die Zuschauer die
Möglichkeit nachzuempfinden, wie es der Hauptdarstellerin des Films
mit der App „Iris“ ergeht. Zuvor auf das Smartphone oder Tablet
heruntergeladen und zu Beginn des Films aktiviert, beginnt die App
nicht nur im Film, sondern auch in der Realität auf dem mobilen
Endgerät des Zuschauers zu agieren.

Der niederländische Spielfilm „APP“ bildet den Auftakt des
ZDF-Programmakzents „Im Visier der Datenjäger“ zum Thema
Datensicherheit und Überwachung im Internet. Direkt im Anschluss am
Montag, 26. Mai, 23.45 Uhr, zeigt das ZDF den amerikanischen
Spielfilm „Blindes Vertrauen“, in dem es um die Gefahren des
Internet-Datings für Jugendliche geht. In den Hauptrollen sind Clive
Owen und Catherine Keener zu sehen. Unter dem Titel „Verschwörung
gegen die Freiheit“ geht das ZDF in der zweiteiligen Dokumentation am
Dienstag, 27. Mai 2014, 20.15 Uhr, und am Mittwoch, 28. Mai 2014,
22.45 Uhr, den Hintergründen und politischen Folgen der weltweiten
Abhör- und Überwachungsprogramme wie PRISM und MUSCULAR nach. In
Zusammenarbeit mit dem US-Fernsehsender PBS und der Hamburger
Wochenzeitung „DIE ZEIT“ zeigt der ZDF-Terrorismus- und
Geheimdienstexperte Elmar Theveßen ein Jahr nach Snowdens
Veröffentlichungen das ganze Ausmaß des Abhör-Skandals und geht
insbesondere der Frage nach, wie deutsche Dienste und Unternehmen an
den Programmen mitgearbeitet haben.

Teil 1 „Big Brother und seine Helfer“ auf dem Sendeplatz von
„ZDFzeit“ am Dienstag, 27. Mai 2014, 20.15 Uhr, deckt das Ausmaß der
Zusammenarbeit zwischen den Geheimdiensten und den Branchenriesen der
Telekommunikations- und Computerbranche wie Google, Yahoo und
Facebook auf. Hochrangige Insider legen offen, wie der Pakt zwischen
Sicherheitsbehörden und IT-Industrie außerhalb geltender Gesetze
zustande kam. Die Dokumentation geht auch der Frage nach, welche
konkreten Gefahren die Überwachungspraktiken für die Bürger in
Deutschland mit sich bringen.

Teil 2 „Big Brother im Weißen Haus“ auf dem „ZDFzoom“-Sendeplatz
am Mittwoch, 28. Mai 2014, 22.45 Uhr, zeigt wie die USA nach den
Anschlägen vom 11.September 2001 ihren Geheimdienst NSA aufrüsteten
und sich zu einer globalen Datenkrake entwickelten. Unter dem
damaligen US-Präsidenten George Bush wurde ein Spähprogramm
entwickelt, das auf zweifelhafter gesetzlicher Grundlage auch den
inländischen Datenverkehr abhörte. Sein Nachfolger Barack Obama zog
als umjubelter Hoffnungsträger ins Weiße Haus ein. Doch bei der
inneren Sicherheit knüpfte er nahtlos an seinen Vorgänger an und
verschärfte in einigen Bereichen sogar den Kurs der US-Regierung. Vor
allem verzichtete Obama darauf, die Macht der Geheimdienste zu
beschränken. Die Dokumentation schildert auch, wie von deutschen
Behörden versucht wurde, unter Umgehung des Datenschutzes
Informationen zu sammeln. Sie wirft ein Licht auf die intensive
Zusammenarbeit von BND und amerikanischen Geheimdiensten.

ZDF und „DIE ZEIT“ haben für dieses Projekt erstmals eng
redaktionell zusammen gearbeitet. „DIE ZEIT“ wird das Thema in ihrer
Ausgabe von Mittwoch, 28. Mai, intensiv aufgreifen. „Wir haben von
Beginn an Erkenntnisse ausgetauscht und gemeinsam auf die Expertise
unserer Experten gesetzt“, erklärt ZDF-Chefredakteur Peter Frey.
Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der „ZEIT“, fügt hinzu: „Jeder hat
seinen Teil zu der Recherche beigetragen. Der Austausch von
Informationen und Erkenntnissen ist für beide Medien ein Gewinn.“ Das
Projekt wird auch in begleitenden Programmen aufgegriffen. Elmar
Theveßen und die „ZEIT“-Autoren Yassin Musharbash und Sebastian
Mondial werden in ZDF-Sendungen wie „Markus Lanz“, „Volle Kanne“
sowie in den Nachrichtensendungen Auskunft geben.

Die App zum Film „APP“ herunterladen:

Apple App Store: https://itunes.apple.com/de/app/id600055708
Google Play Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.
service2media.appthemovie

https://presseportal.zdf.de/pm/app/

www.appfilm.zdf.de

http://twitter.com/ZDF

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon:
06131 – 70-16100 und über https://pressefoto.zdf.de//presse/app
https://pressefoto.zdf.de/presse/zdfzeit

Pressekontakt:
ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

veröffentlicht von am 22. Mai 2014. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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