Im Netz der Stasi: Über den Terror des DDR-Geheimdienstes





Zwei ZDF-Dokumentationen zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit Auch 20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung ist das Thema Stasi noch aktuell. Opfer leiden bis heute unter den Folgen des Stasi-Terrors, Täter wurden nicht zur Verantwortung gezogen, Akten vernichtet. Das ZDF sendet im Vorfeld des Jubiläums zwei Dokumentationen, die sich mit dem Geheimdienst der ehemaligen DDR beschäftigen.

Am Dienstag, 21. September 2010, 20.15 Uhr, erzählt das Dokudrama „Deckname Annett“ von Roland May die Geschichte einer Frau, die in den Zeiten des Kalten Krieges in die Fänge der Stasi geriet und, um ihre Familie zu retten, zur Doppelagentin wurde. 1952 wurde der Leipziger Elektrohändler Kurt König wegen Spionage zum Tode verurteilt, sein Mitarbeiter Gerhardt Staudte und dessen Frau Rosel gerieten daraufhin ins Visier der Staatssicherheit. Beide überlebten mit viel Glück. Die heute 80-jährige Rosel Staudte erzählt in beeindruckenden Interviews von dem menschenverachtenden Vorgehen der Stasi, die sie mit der Drohung, ihr das Kind wegzunehmen, zur Mitarbeit zwang. In Spielszenen verkörpert Bettina Zimmermann die mutige Frau, die schließlich mit ihrem Kind in den Westen floh.

Hat die Stasi Mordaufträge erteilt? Dieser Frage geht ZDF-Autor Steffen Bayer am kommenden Dienstag, 28. September 2010, 20.15 Uhr, in seiner Dokumentation „Sonderauftrag Mord“ nach.

Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon 06131 – 70-6100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/imnetzderstasi

ZDF-Pressestelle
Fon: (06131) 70 21-20 /-21
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veröffentlicht von am 17. Sep 2010. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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