Hochglanz in der ARD Mediathek: MDR auch mit neuen web-only-Formaten dabei





Der digitale Wandel verändert Medienangebote und Mediennutzung kontinuierlich, mittlerweile ruft jeder Fünfte mindestens wöchentlich Bewegtbild-Inhalte in den Mediatheken von ARD (21 Prozent) und ZDF (20 Prozent) auf (Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2020). Der MDR reagiert auf den gestiegenen Bedarf zeitsouveräner Mediennutzung: Mit innovativen Ideen und qualitativ hochwertigen Angeboten, die noch mehr Menschen im Netz erreichen sollen, stärkt der MDR auch 2021 die Attraktivität der ARD Mediathek und schafft exklusive Erlebnisse.

Der MDR setzt auch in diesem Jahr auf moderne web-only-Formate, die explizit für eine jüngere und agile Zielgruppe produziert werden und nicht primär im linearen Programm laufen. So ist als Schwerpunkt in der ARD Mediathek für die Osterfeiertage unter anderem eine 5 x 25 Minuten-Reihe über den „Kosmonaut Nr. 1“ Juri Gagarin geplant. Modern und neu in der Erzählweise rückt die web-only-Reihe den Sowjethelden und seinen legendären Weltraumflug vor 60 Jahren in den Mittelpunkt.

Um serielles und multiperspektivisches Storytelling geht es im zweiten Mediatheks-Projekt. Zum 60. Jahrestag des Mauerbaus im August 2021 wird das dokumentarische ARD-Gemeinschaftsprojekt „Kinder der Teilung“ die Folgen der deutschen Teilung nachzeichnen. Der MDR übernimmt erneut die Federführung für den Bereich online: „Tod in der Ostsee“ erzählt die Geschichte einer tragischen Flucht aus der DDR im Jahr 1979, die bis heute nachwirkt. In 4 x 25 Minuten werden die unterschiedlichen Perspektiven aus Ost und West über vier Jahrzehnte nach dem Ereignis erzählt. Ein emotionaler Vierteiler zum Thema Teilung, der bewusst für die Mediathek und das Netz gestaltet wird.

Eine weitere Serienoffensive des MDR ist unter dem Label „Mein Schwein pfeift“ für dieses Jahr ebenfalls ausschließlich für die ARD Mediathek geplant. Dafür waren im vergangenen Jahr Produzentinnen und Produzenten aufgerufen, Vorschläge für drei geplante Serien einzureichen. Da große Teile Mitteldeutschlands geprägt sind von einer ländlichen Lebensweise, soll unter „Mein Schwein pfeift“ das entsprechende Lebensgefühl der Menschen mit Witz, überraschenden Auflösungen und einer zugespitzten Geschichte aufgegriffen werden.

Zu den Top-Angeboten in der Mediathek, die ebenfalls linear laufen, gehört das TV-Highlight am 28. April im Ersten. In „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ wird die wahre Geschichte einer Gruppe junger Menschen aus Leipzig erzählt, die ausschlaggebend für die Friedliche Revolution von 1989 wurde. Der Eventfilm entsteht nach Motiven des gleichnamigen Bestsellers von Peter Wensierski.

Auch das 75-jährige Jubiläum der DEFA wird einen großen Schwerpunkt in der Mediathek aber auch im seriellen Programm bilden. Bereits seit Januar zeigt das MDR-Fernsehen immer freitags nach dem „Riverboat“ Archivschätze aus der DEFA-Zeit. Im Mai sind viele DEFA-Klassiker und TV-Premieren zu sehen. Parallel werden MDR-Dokumentationen sowie Produktionen von rbb und NDR für die ARD Mediathek zugeliefert. Mehr als 50 DEFA-Titel werden dann in einer Art Werkschau verfügbar sein.

75 Jahre DEFA feiert der MDR aber nicht nur im Programm sondern auch auf großer Leinwand: An drei besonderen Orten in den drei Bundesländern werden drei sogenannte Jugend-Wende-Filme gezeigt, die in den Wendewirren nie das große Publikum fanden. Interessant sind sie auch heute noch, thematisieren diese Filme doch in Teilen die Umweltzerstörung in der DDR der ausgehenden 1980er Jahre. Mit geplanten Podiumsdiskussionen gemeinsam mit der DEFA-Stiftung wird so ein Generationen- und Publikumsdialog eröffnet.

Ebenfalls gefeiert wird das diesjährige Jubiläum „50 Jahre Polizeiruf 110“, zu dem der MDR unter anderem einen neuen Krimi aus Halle/Saale produziert. Der MDR-Polizeiruf 110 „An der Saale hellem Stande“ mit Peter Kurth und Peter Schneider in den Hauptrollen ist Ende Mai im Ersten zu sehen. Rund um das Jubiläum sendet der MDR viele Klassiker und Raritäten. Neben einem Wiedersehen mit allen MDR-Kommissaren, sind unter anderem legendäre DFF-Klassiker im Programm. Allein der MDR wird mehr als 40 Polizeirufe in der Mediathek zum Abruf bereitstellen.

Neben dem neu produzierten Krimi wird sich die 90-minütige Dokumentation „Legenden – 50 Jahre Polizeiruf“ mit der langjährigen Geschichte der traditionsreichen Reihe auseinandersetzen.

Der filmische Blick im TV und in der ARD Mediathek geht auch nach Tschechien, Polen, Ungarn und Russland: Nach ihrer erfolgreichen Premiere in 2020 wird die Reihe „Preisgekröntes Kino aus Osteuropa“ mit verschiedenen Filmen und Serienhighlights zum Ende dieses Jahres weitergeführt.

Die Werke vieler Kurzfilmkreativer sind über das Jahr bei den „Kurzfilmnächten“ im MDR-Fernsehen und in der ARD Mediathek zu Hause. Dreimal im Jahr (2021: Juli, Oktober, Dezember) wird hier das mitteldeutsche Kurzfilmschaffen in den Fokus gerückt. Von Animation über Experimentalfilm und Doku bis hin zum Kurzspielfilm – genreübergreifend feiern spannende Produktionen ihre TV-Premiere.

Besonders und einzigartig verspricht die europäische Kino-Koproduktion des Tanzfilms „Coppélia“ zu werden – ein Hybridfilm aus Animation und Live-Aktion. Dabei ist die gesamte Szenerie gezeichnet, die Tänzer sind echte Menschen, die sich durch diese Fantasiewelt bewegen. Der Film basiert auf dem Ballett „Coppélia“ und verzichtet komplett auf Text, umso wichtiger wird die Musik.

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veröffentlicht von am 17. Feb 2021. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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