Harald Lesch interviewt im ZDF „Mutter Erde“ / Kabarettistin Anka Zink zu Gast in „Abenteuer Forschung“





Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Feuer,
Ölkatastrophen – was sagt eigentlich unser Heimatplanet zu diesen
Ereignissen des Jahres 2010? In der nächsten Ausgabe des
ZDF-Wissenschaftsmagazins „Abenteuer Forschung“ am Mittwoch, 8.
Dezember 2010, 22.15 Uhr, mit dem Titel „Erde 2010: Das Interview“,
wagt Professor Harald Lesch einen ungewöhnlichen Schritt: Er lässt
„Mutter Erde“, mit der Stimme von Kabarettistin Anka Zink, zu Wort
kommen. In einem unterhaltsamen Schlagabtausch geht Professor Harald
Lesch dem Befinden der Erde auf den Grund und will erfahren, was sie
von ihrer – und unserer – Zukunft weiß.

Selten erschütterten so viele Naturkatastrophen die Erde wie 2010.
Was war in diesem Jahr besonders? Und was hält „Mutter Erde“ vom
Verhalten ihrer menschlichen Bewohner, die mehr und mehr ihre
Oberfläche verändern? Wenn wir ihre Meere verschmutzen, ihre
Ressourcen ausbeuten, lässt sie das nicht unberührt. „Mutter Erde“ in
der Sendung: „Ihr breitet Euch über den ganzen Erdball aus und ich
soll stillhalten. Euch wäre es doch am liebsten, wenn ich überhaupt
nicht reagieren würde, weil das Euren Ordnungssinn durcheinander
bringt.“

Die Macht der Vulkane hat die Geschichte der Menschheit schon
früher entscheidend geprägt. Manche Experten sind überzeugt, dass
ohne Islands Vulkane die Französische Revolution nicht stattgefunden
hätte. Der isländische Vulkanausbruch im Jahr 2010 hat die
technisierte Welt aus der gewohnten Bahn gekippt. Selbst die Erde ist
darüber erstaunt: „Und dieses Wölkchen hat bei Euch alles stillstehen
lassen!“

Doch die Erde gesteht auch, dass sie nicht immer die Kontrolle
behält beim Spiel mit den vier Elementen Wasser, Feuer, Erde und
Luft. Zu den Erdbeben in Haiti und Chile meint sie: „Manchmal muss
ich die Spannungen aber loswerden.“

„Die Meere sind Euch ja egal. Sonst würdet Ihr Eure Technik besser
im Griff haben“, empört sich die Erde. Dabei wurde gerade in diesem
Jahr eine Inventur der Ozeane abgeschlossen. Schätzungsweise 80
Prozent der Meere sind nun erkundet. Ob die noch immer verborgenen
Lebewesen je entdeckt werden? Es wird ein Wettlauf mit der Zeit. Denn
am Meeresgrund schlummert eine noch unterschätzte Gefahr. In
spätestens 150 Jahren wird sich zeigen, ob wir die Meere wirksam
schützen können.

Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon
06131-706100, und über
http://bilderdienst.zdf.de/presse/abenteuerforschung

Mehr Infos: www.abenteuerforschung.zdf.de

Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle
Telefon: 06131 / 70 – 2120
Telefon: 06131 / 70 – 2121

veröffentlicht von am 6. Dez 2010. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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