Grünen-Chef Habeck hört bei Rap-Texten lieber weg





Berlin. Der Grünen-Parteivorsitzende Robert Habeck
hört zwar Rap, aber bei den Texten hört er lieber weg. „Zu Hause ist
jetzt oft Trap Music angesagt, das ist gechillter HipHop“, sagte
Habeck dem ROLLING STONE (Mai-Ausgabe). Das einzige Problem: „Man
darf als Grüner nicht auf die Texte achten.“

Bei Familie Habeck bestimmen die drei Söhne das Musikprogramm.
„HipHop läuft bei uns den ganzen Tag“, verrät der
Grünen-Bundesvorsitzende im Interview mit dem ROLLING STONE.
Amerikanischer HipHop wohlgemerkt, kein deutscher Gangsta-Rap. „Durch
die Jungs wird das ganze Haus mit schwarzer Partymusik beschallt.“

Sein eigener Musikgeschmack sei jedoch eher durch die Rockmusik
der 80er-Jahre geprägt. „Ich bin mit U2, Talking Heads und Philipp
Boa aufgewachsen, aber Musik hat sich ja weiterentwickelt“, sagte
Habeck, 48. Die Rolling Stones seien heute ähnlich antiquiert wie
CDs.

Dass bei den Grünen das Interesse an Popkultur allgemein eher
unterentwickelt ist, habe mit ihrer Geschichte zu tun: „Weil –Pop–
von –populär– kommt und der ursprüngliche Antrieb der Grünen war,
gegen den Mainstream zu sein“, erklärte Habeck. „In diesem Milieu ist
Pop negativ behaftet.“

Außerdem spricht Robert Habeck im ROLLING-STONE-Interview u.a.
über die Studentenrevolte von 1968, Juso-Chef Kevin Kühntert,
FDP-Chef Christian Lindner, die Fußball-Nationalmannschaft und
Facebook. Das vollständige Interview lesen Sie in der Mai-Ausgabe des
ROLLING STONE, ab 26. April am Kiosk.

Pressekontakt:
sebastian.zabel@rollingstone.de

Original-Content von: ROLLING STONE, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 25. Apr 2018. gespeichert unter Musik. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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