Große Präsenz des Kleinen Fernsehspiel auf dem Max Ophüls Preis 2011 / Zehn ZDF-Koproduktionen in Saarbrücken





Die ZDF-Nachwuchsredaktion Das kleine Fernsehspiel
ist beim 32. Filmfestival Max Ophüls Preis vom 17. bis 23. Januar
2011 in Saarbrücken erneut stark vertreten. Zehn Koproduktionen von
jungen Talenten sind in vier Kategorien zu sehen. Drei Filme feiern
ihre Premiere im Langfilm-Wettbewerb, zwei Koproduktionen gehen in
das Rennen um den Dokumentarfilmpreis, zwei Kleine Fernsehspiele
werden im Spektrum gezeigt, und drei Spielfilme laufen in der Sektion
„Saarbrücker Premieren“.

Im Wettbewerb Langfilm stehen „Abgebrannt“, „Das System – alles
verstehen heißt alles verzeihen“ und „Polnische Ostern“. Verena S.
Freytags Spielfilm „Abgebrannt“, eine Produktion von Jost Hering
Filme in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel (Lucas
Schmidt), erzählt von der jungen, alleinerziehenden Mutter Pelin, die
mit ihren drei Kindern in Kur geschickt wird. Als ihr krimineller
Ex-Freund Edin plötzlich auftaucht, muss sie sich entscheiden, wie
sie weiter leben will. Eine unfreiwillige Reise in die Parallelwelt
internationaler Lobbyisten und ehemaliger DDR-Geheimdienstler macht
der Protagonist Mike in „Das System – alles verstehen heißt alles
verzeihen“ von Marc Bauder, einer Produktion von Frisbeefilms in
Koproduktion mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel (Burkhard Althoff).
Dabei erfährt er Überraschendes über die wahre Identität seines
verstorbenen Vaters. In Jakob Ziemnickis Komödie „Polnische Ostern“
will der Rendsburger Bäckermeister Werner Grabosch verhindern, dass
seine siebenjährige Enkelin Mathilda nach dem Unfalltod ihrer Mutter
bei ihrem polnischen Vater Tadeusz aufwächst. So bricht der Atheist
Grabosch ins katholische Herz Polens auf und fühlt sich plötzlich
immer wohler. Polyphon Film realisierte in Koproduktion mit ZDF/Das
kleine Fernsehspiel (Jörg Schneider) und DOKfilm den Film.

In der Kategorie Dokumentarfilm stehen „The Other Chelsea“ und
„Gangsterläufer“ im Wettbewerb. Der Dokumentarfilm „The Other
Chelsea“ von Jakob Preuss, eine Kloos und Co. Medien Produktion in
Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel (Milena Bonse), wirft
für die Dauer einer Fußballsaison einen Blick auf die heutige Ukraine
und auf die fußballbegeisterte, politische Gegenseite der „orangenen
Revolution“. Christian Stahl entwirft mit „Gangsterläufer“, einer
Hanfgarn & Ufer Produktion in Koproduktion mit RBB und ZDF/Das kleine
Fernsehspiel (Burkhard Althoff) in der Zusammenarbeit mit ARTE (Søren
Schumann), das eindrückliche Porträt eines jugendlichen
Intensivstraftäters in Berlin-Neukölln.

Die Filme „Feinberührung“ und „Fernes Land“ laufen in der Sektion
Spektrum. „Feindberührung“, in Koproduktion mit ZDF/Das kleine
Fernsehspiel (Christian Cloos) und Cinétévé bei Context TV und
Bachelier Film entstanden, schildert den Aufstieg des Studenten
Hartmut im Spionageapparat der DDR und den überzeugten Verrat an
seinem besten Freund und Regimekritiker Peter. Nun, nach über 30
Jahren, trifft sich die Schicksalsgemeinschaft wieder und wagt einen
spannungsvollen Blick in das Leben des anderen. „Fernes Land“ von
Kanwal Sethi, eine Produktion der Neufilm in Koproduktion mit ZDF/Das
kleine Fernsehspiel (Claudia Tronnier), handelt von einer Winternacht
in Leipzig, in der der Versicherungsvertreter Mark auf den illegalen
Pakistaner Haroon trifft. Sie führen unterschiedliche Leben, teilen
jedoch die Sehnsucht nach einer Zukunft in der Ferne.

Die Sektion Saarbrücker Premieren präsentiert „Glückliche Fügung“,
„Der letzte Angestellte“ und „Luks Glück“. Isabelle Stevers Spielfilm
„Glückliche Fügung“, eine Produktion von Moneypenny in Koproduktion
mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel (Lucas Schmidt) in Zusammenarbeit mit
ARTE (Anne Even), erzählt von der verzweifelten Mittvierzigerin
Simone, die ungeplant schwanger wird. Als sie ihrem One-Night-Stand
Hannes zufällig über den Weg läuft, ist der entgegen ihren
Erwartungen erfreut über das Baby. „Der letzte Angestellte“ von
Alexander Adolph handelt von dem Juristen David, der in seinem neuen
Job eine Firma abwickeln soll. Doch das leere Büro entwickelt ein
Eigenleben, eine ehemalige Angestellte nimmt sich das Leben und
verfolgt ihn. Das Horrordrama ist eine Produktion von Hofmann & Voges
Entertainment in Koproduktion mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel
(Lucas Schmidt) und in Zusammenarbeit mit ARTE (Doris Hepp). In „Luks
Glück“ von Ayşe Polat, einer Intervista Digitalmedia
Filmproduktion in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel
(Claudia Tronnier), knackt eine türkische Familie, die in Deutschland
lebt, den Lottojackpot. Während die Eltern sich sofort ihren Traum
von der Rückkehr in die Heimat erfüllen und ein Hotel in Kappadokien
kaufen wollen, haben die beiden erwachsenen Söhne völlig andere oder
gar keine Pläne.

Darüber hinaus wird Das kleine Fernsehspiel mit einer Case Study
einen Blick auf den Entstehungsprozess von „EGAL WAS ICH TUE SIE
LIEBEN ES“ werfen. Der Dokumentarfilm von Romy Steyer war einer der
fünf Gewinner der Online Ausschreibung „Bodybits – Analoge Körper in
digitalen Zeiten“.

Die Sendetermine der Filme im ZDF stehen noch nicht fest.

Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle
Telefon: 06131 / 70 – 2120
Telefon: 06131 / 70 – 2121

veröffentlicht von am 5. Jan 2011. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

Rückmeldung hinterlassen

Archiv

Bilder Galerie

Anmelden | Copyright by LayerMedia

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de