Grimme-Preis 2015: Zehn der insgesamt 15 Auszeichnungen gehen an ARD-Koproduktionen Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes für die ARD-Auslandskorrespondentin Ina Ruck





Nach seinen Statuten zeichnet das Grimme-Institut
solche Produktionen aus, die „die spezifischen Möglichkeiten des
Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Inhalt und
Methode Vorbild für die Fernsehpraxis sein können“. Programmdirektor
Erstes Deutsches Fernsehen, Volker Herres: „Nahezu alle
ausgezeichneten ARD-Koproduktionen hatten ihre Premiere bei uns im
Ersten. Die Verleihung der Grimme-Preise zeigt einmal mehr, dass Das
Erste der Qualitätskompass für den gesamten deutschen Fernsehmarkt
ist. Die Eins ist das Gütesigel für zukunftsweisendes und
anspruchsvolles Fernsehen – die Jury des Grimme-Instituts hat dies
mit ihren heutigen Preisentscheidungen eindrucksvoll unterstrichen.“

In der Kategorie Fiktion gingen sämtliche vergebenen Grimme-Preise
in diesem Jahr an ARD-Produktionen bzw. Koproduktionen: Jan Georg
Schütte (Buch/Regie) und Ulf Albert erhielten einen Preis für
„Altersglühen – Speeddating für Senioren“ (WDR/NDR). In dem von der
Riva Filmproduktion hergestellten Film, der im November 2014 im
Ersten lief, führen 13 Schauspieler zwischen Ende 60 und Mitte 80
ohne Drehbuch vor 19 Kameras die Kunst der Improvisation vor, indem
sie im Sieben-Minuten-Takt ein arrangiertes Kennlerntreffen
absolvierten. „Altersglühen“ erhielt auch den Publikumspreis der
Marler Gruppe.

Heide und Rainer Schwochow (Buch), Christian Schwochow (Regie)
sowie der Schauspieler Charly Hübner und der Ausstatter Lars Lange
können sich über einen Grimme-Preis für „Bornholmer Straße“ (MDR/ARD
Degeto/RBB) freuen. Der Film der UFA Fiction zum 25. Jahrestag des
Mauerfalls über die unglaubliche, aber wahre Geschichte von
Oberstleutnant Harald Schäfer lief im November 2014 gemeinsam mit
einer Dokumentation als Themenabend im Ersten.

Einen weiteren Grimme-Preis in der Kategorie Fiktion erhielten
Hans-Ullrich Krause und Cooky Ziesche (Buch) sowie Urs Egger (Regie)
und die Schauspielerin Corinna Harfouch für den von der kineo
Filmproduktion Peter Hartwig realisierten Film „Der Fall Bruckner“
(BR), in dem die aufreibende Arbeit einer leidgeprüften Frau im
Jugendamt im Mittelpunkt steht. Der Film war im September letzten
Jahres im Ersten zu sehen.

Ebenfalls mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet wurden zwei
Eigenproduktionen des Hessischen Rundfunks: Thea Dorn (Buch), Hermine
Huntgeburth (Regie) sowie das Schauspielerensemble aus Suzanne von
Borsody, Matthias Brandt und Maxim Mehmet erhielten die Trophäe für
„Männertreu“ (HR). Das Film-Drama um gesellschaftliche Doppelmoral
und die politische Skandalgesellschaft zeigte Das Erste im Juli 2014.
Ein Grimme-Preis ging an den „Tatort: Im Schmerz geboren“ (HR).
Michael Proehl (Buch), Florian Schwarz (Regie), Liane Jessen
(Redaktion) sowie die Schauspieler Ulrich Matthes und Ulrich Tukur
erhielten die Auszeichnung für einen ungewöhnlichen, experimentellen
Krimi, der voller Anspielungen und Zitate steckte und im Oktober 2014
im Ersten lief.

In der Kategorie Information und Kultur gingen drei der insgesamt
fünf Grimme-Preise an ARD-Koproduktionen: Für die von der taglicht
media produzierte dreiteilige Dokumentationsreihe „Akte D“
(WDR/MDR/BR), die im Oktober im Ersten zu sehen war, erhielten die
Macher Christoph Weber, Winfried Oelsner, Florian Opitz und Julia
Meyer sowie die Redakteurin Beate Schlanstein einen Preis.

Ein weiterer Grimme-Preis ging an Marc Wiese für seine von der
Engstfeld Film produzierte Dokumentation „Camp 14 – Total Control
Zone“ (WDR/BR/ARTE) über einen in einem nordkoreanischen
Erziehungslager geborenen und aufgewachsenen Jungen, dem mit 23
Jahren die Flucht gelang.

„Nach Wriezen“ (RBB) heißt die von der Filmuniversität Babelsberg
realisierte Dokumentation, für den Autor und Regisseur Daniel
Abma einen Grimme-Preis erhielt. Er begleitete drei jugendliche
Straftäter nach ihrer Haftentlassung aus der JVA Wriezen in
Brandenburg über drei Jahre mit der Kamera.

In der Kategorie Unterhaltung erhielten Thilo Jahn (Buch),
Matthias Murmann (Produktion) und Jochen Rausch (stellvertretend für
die Innovationsredaktion und den Input von 1Live) einen Grimme-Preis
für „Mr. Dicks – Das erste wirklich subjektive Gesellschaftsmagazin“
(EinsFestival/WDR). Die von der bildundtonfabrik produzierten,
jeweils halbstündigen Folgen widmen sich einem übergeordneten Thema
von gesellschaftlicher Bedeutung, dem sich Autoren, Künstler und
Musiker in Einzelbeiträgen mit höchst unterschiedlichen
Darstellungsformen nähern.

Die Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes geht
in diesem Jahr u.a. an Ina Ruck für ihre herausragende Leistung als
ARD-Auslandskorrespondentin

Pressekontakt:
Fotos über www.ard-foto.de

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Dr. Lars Jacob
Presse und Information Das Erste
Tel.: 089/5900-42898
Fax: 089/5501259
E-Mail: lars.jacob@DasErste.de

veröffentlicht von am 4. Mrz 2015. gespeichert unter Allgemein, Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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