Gaby Dohm: „Die Schwarzwaldklinik“ war ein Traum





Gaby Dohm: „Die Schwarzwaldklinik“ war ein Traum

Schauspielerin: Die Serie hat mir ein wunderbares Leben ermöglicht – Kurz vor Corona ein Sehnsuchtsziel in Laos entdeckt

Osnabrück. Schauspielerin Gaby Dohm (77) hat ihren Frieden mit der Serie „Die Schwarzwaldklinik“ gemacht. „Ich habe ja ein wunderbares Leben gehabt und konnte plötzlich meinen Traum verwirklichen, neben der Arbeit viele Reisen zu unternehmen“, sagte sie im Interview der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Ich hatte zwischendurch immer genug Zeit, konnte zum Beispiel mit meinem Sohn Ski fahren, was ja zu Theaterzeiten überhaupt nicht möglich gewesen wäre. Um das Leben zu erleben, war die ,Schwarzwaldklinik– ein Traum.“ Dohm war von Mitte bis Ende der 80er-Jahre als Schwester Christa in der Krankenhausserie zu sehen.

In der Weihnachtszeit habe sie sich Wiederholungen der „Schwarzwaldklinik“ angesehen und dabei gedacht: „Gott, wie gut diese Serie war. Das habe ich damals gar nicht so mitbekommen. Aber die Bücher waren sehr abwechslungsreich und gut geschrieben, und auch die Gastrollen waren immer speziell, es kamen damals ja jede Menge hochkarätige Theaterschauspieler als Gäste.“

Selbst in Corona-Zeiten halte sie die Krankenhausserie für guten Fernsehstoff, sagte die 77-Jährige weiter: „Sie hat ja die Hoffnung vermittelt, dass es Menschen gibt, die sich um einen kümmern. Die Hoffnung, dass es eine Familie gibt, die zwar auch ihre Probleme, aber im Krankenhaus Zusammenhalt und eine Ethik hat, anderen Menschen zu helfen. Das ist unheimlich tröstlich. Irgendwie ist es witzig, dass man erst im Alter darauf kommt, selbst wenn man da mitgespielt hat und in der damaligen Zeit Zweifel hatte, danach noch ernst genommen zu werden. Wenn ich es jetzt sehe, frage ich mich manchmal, wieso ich es damals ein bisschen unter den Tisch gekehrt habe.“

Ihre Lust am Reisen hat sich Gaby Dohm ebenfalls bis ins Alter bewahrt und kurz vor Ausbruch der Pandemie noch einen Sehnsuchtsort in Asien für sich entdeckt: „Kurz vor der Corona-Zeit war ich in Laos und bin mit Freunden auf einem Schiff den Mekong runtergefahren. In Luang Prabang hätte ich bleiben mögen, ich rieche jetzt noch die Luft da, es war einfach wunderschön. Vor allem morgens, wenn die Mönche durch die Stadt ziehen und um fünf der Frühmarkt öffnet, das ist unbeschreiblich. Um fünf Uhr nachmittags habe ich dann immer in einem der vielen Klöster gesessen und mir diese Gesänge angehört. Es gibt solche Traumziele, Bali gehörte früher dazu und diese Reise auch.“

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veröffentlicht von am 5. Mrz 2021. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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