G20-Krawalle an der Elbchaussee: Polizei verhaftet Tatverdächtige im Raum Frankfurt





In Zusammenhang mit den schweren Ausschreitungen
auf der Hamburger Elbchaussee zu Beginn des G20-Gipfels in Hamburg
hat die Polizei nun erstmals Tatverdächtige verhaftet. Bisher gab es
nur Haftbefehle gegen ausländische Verdächtige, die bisher auch nicht
vollstreckt werden konnten.

Nach Informationen des NDR wurden im Raum Frankfurt vier
Tatverdächtige verhaftet, die an den schweren Ausschreitungen auf der
Hamburger Elbchaussee am frühen Morgen des 7. Juli 2017 beteiligt
gewesen sein sollen. Damals hatte ein schwarzer Block aus rund 220
Vermummten bei einer offenbar genau geplanten Aktion schwere
Zerstörungen angerichtet.

Nach Recherchen des NDR handelt es sich bei den Tatverdächtigen um
zwei Erwachsene und zwei Jugendliche. Sie sollen heute noch in
Hamburg dem Haftrichter vorgeführt werden.

In Hamburg ermittelt eine Sonderkommission aus rund 150 Beamten
und sucht in Deutschland und im benachbarten Ausland nach
G20-Gewalttätern. Die Ermittlungen kamen bisher nur langsam voran,
weil die Beamten nur wenige brauchbare Spuren hatten.

Neben den vier Verhaftungen im Zusammenhang mit der Elbchaussee
hat die Polizei heute auch noch einen weiteren Haftbefehl wegen der
Krawalle rund um den G20-Gipfel vollstreckt.

Pressekontakt:
Norddeutscher Rundfunk
Presse und Information
Ralf Pleßmann
Tel.: 040/4156-2333
Mail: r.plessmann@ndr.de

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Original-Content von: NDR Norddeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 27. Jun 2018. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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