FutureVision ruft den bundesweiten Jugend-Designwettbewerb FutureFashion aus





Unter dem Stichwort „Visionen, die anziehen“ steht bei den einzureichenden Entwürfen nicht die Tragbarkeit im Alltag, sondern die Originalität der Ideen im Vordergrund. Eine Fachjury wählt aus allen Einsendungen die drei besten Entwürfe, die professionell angefertigt werden. Die Gewinner werden am 30. Mai 2008 auf der UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt in Bonn ausgezeichnet und es gibt attraktive Preise zu gewinnen. Die ideenreichsten Entwürfe werden von 27. – 30. Mai 2008 auf der internationalen Konferenz auf der Plaza der Vielfalt ausgestellt.

FutureFashion möchte Jugendliche an die Trendwissenschaft Bionik heranführen und das Interesse für die Verknüpfung der Bereiche Natur – Bionik – Design wecken. Damit leistet das innovative Modellprojekt einen wichtigen Beitrag zur Bekanntmachung der Schlüsselwissenschaften Bionik und Nanotechnologie unter Jugendlichen, der Förderung von Technologieakzeptanz und gleichermaßen Bildung zur Nachhaltigkeit. Über das Thema Mode und die kreative Herangehensweise soll insbesondere auch das Interesse von Mädchen geweckt werden, um sie auf aussichtsreiche berufliche Perspektiven in technischen und naturwissenschaftlichen Ingenieur-Studiengängen hinzuweisen.

Die Bionik ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die sich am Vorbild Natur orientiert, um innovative technische Lösungen für die Welt von morgen zu finden. Bionikforscher beobachten die Konstruktionsprinzipien, Verfahrensprozesse und genialen Lösungen in der Natur in Hinblick auf eine mögliche Übertragbarkeit auf menschliche Technik und Materialien, die energieeffiziente und umweltverträglichere Wege eröffnen.

Insbesondere im Bereich der Textilwirtschaft und der Entwicklung neuer Materialien sind hier Innovationen zu erwarten, die mit hohem Entwicklungspotenzial weit über den Bekleidungsbereich hinaus auf vielseitige neue Anwendungsfelder verweisen.
In der Textilbranche werden die Anforderungen an die High-Tech-Bekleidung des 21. Jahrhunderts immer anspruchsvoller und vielfältiger: „Smart materials“, die den
Einsatz von Mikro- und Nanotechnologie erfordern, sollen aktiv mitdenken, atmungs- und thermoaktiv sein, gefährliche UV-Strahlen filtern und sogar auf Wunsch ihre Farbe wechseln.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Kulturfonds Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Anmeldung und weitere Informationen unter: www.futurevisionprojekt.de .

veröffentlicht von am 10. Apr 2008. gespeichert unter Sonstige, Sub-/Jugendkultur. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

Rückmeldung hinterlassen

Archiv

Bilder Galerie

Anmelden | Copyright by LayerMedia

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de