FutureScapes





Ein Buch von Zecharia Sitchen mit dem Titel “Der 21ste Planet” inspirierte alle 4 Künstler,
dessen faszinierende Theorie in einer Serie von Kunstwerken einzufangen – vereinigt in
FutureScapes. Das Buch bezieht sich auf antike Aufzeichnungen, welche besagen, dass
der Ursprung des Menschen von höherem Leben des Planeten Nibiru stammt. Dieser
Planet durchstreift unser Sternensystem alle 3.600 Jahre. Mit dieser Vorstellung im Kopf
fokussierte das Künstlerkollektiv sich visuell auf den neuen Horzizont unserer zeitnahen
und sich schnell verändernden Zukunft. Kulturelle Mythologie wird lebendig dargestellt
durch reale Formen, unsere Götter‐Formen werden bildlich festgehalten in Schemen und
Maschinen. Wie bereits die Schamanen vor uns glaubten, werden Tiere als Medien zur
menschlichen Seele dargestellt. Unsere heutigen Landschaften, Meere und Städte, aber
besonders die Seelenlandschaften befinden sich in einer Transformation. Kunst kreiert die
Zukunft.

Michael Page ist geboren und aufgewachsen in Südkalifornien, momentan lebt er in San
Francisco. Seine Kunst wurde bereits in Kalifornien und Europa gezeigt. In seinen neuen
Werken greift er von ihm bereits bekannte Themen auf. In Gesprächen mit Freunden,
Familie und Bekannten nahm er stetig Erkenntnisse wahr, die er unmöglich ignorieren
konnte. Diese Thematiken musste er einfach visuell einfangen! Genau dort begann er zu
arbeiten. Reflektiert er seine Werke, so findet er Gier, Hass, Krieg und Liebe in ihnen. All
dies fließt durch jedes seiner Bilder. Und, subtil oder nicht, findet man Kritik an politischen
Systemen und jenen, die ihre Macht kollosal ausüben.
Während seiner Kindheit in Salt Lake City begann Sri Whipple sich für Comics zu
interessieren, was man in seinen Cartoonartigen und irgendwie grotesken Zeichnungen
sehen kann. Whipple versetzt sich gerne in eine Art Trance‐Zustand wenn er arbeitet,
um sein Unterbewusstsein zu lösen. Die bauchig‐fließenden Formen, die er dabei erzeugt,
haben ein eigenes Leben, welches er nicht zu unterdrücken versucht. Er lässt sie
entstehen wie sie möchten und erlaubt ihnen sogar Feminin und Maskulin in seinen
Werken verschmelzen zu lassen. Formen phallischer und vaginaler Symboliken befinden
sich in einem Fluss, als wären sie nicht trennbar und wären eine Energie, die durch alles
strömt.
Als kleiner Junge liebte Jason Wheatley Tiere, genau wie das Zeichnen. Er konnte sich
nicht entscheiden, ob er lieber Tierarzt oder Künstler werden möchte. Heute, als
erfolgreicher Künstler, dessen Arbeit viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, möchte Wheatley
Tiere “zelebrieren”. Als Requisiten füllen Wheatleys Tiere seine Leinwände neben
arrangierten leblosen Objekten, um repräsentative Stllleben zu kreieren, welche visuell
üppig erscheinen, dabei jedoch geheimnisvoll bleiben. Man muss sich etwas Zeit nehmen
um seine Kunst richtig zu betrachten. Vieles darin ist persönliche Erzählung. Wheatley
erwartet vomBetrachter nicht, dass er die Geschichte im Bild versteht, er möchte nur, dass
er weiß, dass es darin eine gibt.
Damon Soule wurde unserem Sternensystem über den “Magnolien‐Staat” Mississippi
gegeben. Im Alter von vier Jahren begann er sein bis heute anhaltendes Streben nach
dem Einsetzen von homogenen Formen in linearer Topografie. Sein Spürsinn dafür
während seiner formgebenden Jahre gab ihm eine einzigartige Vision: “Selbstbestimmte
Inhaltsmaßstäbe können übertragbare Effekte produzieren,” erinnert er sich, “bis die
horizontalen Linien verschwinden und die Enden unabhängig vom Narrativen werden.”
Soules Werke sind weit verbreitet. Seine Kunst hängt in Kollektionen all seiner Freunde
und vielen privaten Sammlern.

veröffentlicht von am 18. Jun 2010. gespeichert unter Allgemein, Museen, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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