Frank Schätzing verteidigt #allesdichtmachen-Akteure -„Form von Lynchjustiz“





Der Kölner Bestseller-Autor Frank Schätzing beklagt den Niedergang der öffentlichen Debattenkultur: „Es geht eigentlich nur noch darum, mit dem noch dickeren Knüppel auf den anderen einzuschlagen und ihn zum Schweigen zu bringen. Das Ausmaß an Hass, das einem sofort entgegen schlägt, wenn man anderer Meinung ist, ist unerträglich geworden“, sagte er im Podcast „Talk mit K“ des „Kölner Stadt-Anzeiger“.

In diesem Zusammenhang verteidigte Schätzing die Beteiligten an der umstrittenen Video-Aktion #allesdichtmachen: „Ich kenne einige der Schauspielerinnen und Schauspieler, die da mitgemacht haben, und kann sagen, dass niemand davon in irgendeiner Weise rechten Gedankenguts verdächtig ist. Dennoch fand ich die Aktion verunglückt.“ Gleiches gelte aber für die Art, wie man jetzt über die herfalle, die sich beteiligt hätten. Forderungen, ihnen keine Rollen mehr zu geben, nannte der Kölner Autor, der mit „Was, wenn wir einfach die Welt retten?“ in diesen Tagen ein neues Sachbuch zur Klimakrise veröffentlicht hat, „eine andere Form der Lynchjustiz“. Das sei nicht besser als das, was man anprangert.

Die Aussagen von Frank Schätzing können Sie im „Kölner Stadt-Anzeiger“-Podcast „Talk mit K“ auf ksta.de/podcast hören. Der Podcast ist außerdem abrufbar über Spotify, Amazon Music, Deezer, Google Podcasts und Podimo.

Pressekontakt:

Kölner Stadt-Anzeiger
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Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 28. Apr 2021. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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