„Ferdinand von Schirach: Feinde“: ein spannendes Fernsehexperiment! (FOTO)





Am 3. Januar ab 20.15 Uhr werden zwei Perspektiven eines Kriminalfalls zeitgleich im Ersten, im MDR-Fernsehen und auf ONE geboten. Eine dritte Version steht in der ARD-Mediathek zur Verfügung. Darüber hinaus sendet das MDR-Fernsehen am gleichen Tag, 19.50 eine Extraausgabe von „Kripo live“.

Ein Kriminalfall, zwei Perspektiven. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen beim TV-Event „Ferdinand von Schirach: Feinde“ selbst wählen: Verfolgen sie die Geschichte aus der Sicht des Ermittlers („Gegen die Zeit“) im Ersten oder entscheiden sie sich für die des Strafverteidigers („Das Geständnis“) im MDR-Fernsehen. Denn zeitgleich kommen die beiden 90-minütigen Filme am Sonntag, 3. Januar 2021, um 20.15 Uhr auf die Bildschirme. In der ARD-Mediathek ist zudem eine 45-minütige dritte Version („Der Prozess“) abrufbar, die den Fokus auf die Hauptverhandlung und Rechtsfragen legt. Und noch dazu folgt nach Ausstrahlung von „Gegen die Zeit“ im Ersten um 21.45 Uhr die Dokumentation „Ferdinand von Schirach: Feinde – Recht oder Gerechtigkeit?“. Man verpasst nichts, denn der jeweils andere Film wird am späteren Abend in allen beteiligten Programmen ausgestrahlt – im MDR-Fernsehen um 22.30 Uhr.

Dass eine Geschichte mit unterschiedlichen Blickwinkeln zeitgleich im Ersten, in allen Dritten Programmen und bei ONE zu sehen ist, ist in der 70-jährigen Geschichte der ARD einmalig. Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: „Es ist ein spannendes Experiment. Wir versprechen uns davon größtmögliche Aufmerksamkeit für das zentrale, gesellschaftlich relevante Thema von Recht und Gerechtigkeit. Um ein wirklich umfassendes Bild zur Thematik zu bekommen, muss man beide Filme sehen.“

In den Hauptrollen spielen Bjarne Mädel als Kommissar Peter Nadler, der den Entführungsfall der zwölfjährigen Schülerin Lisa von Bode (Alix Heyblom) aufzuklären hat, und Klaus Maria Brandauer, der als Strafverteidiger Konrad Biegler den Tatverdächtigen Georg Kelz (Franz Hartwig) vor Gericht vertritt. In weiteren Rollen sind u.a. Katharina Schlothauer, Ulrike Kriener, Marc Hosemann, Harald Schrott, Ursina Lardi, Julia Richter, Bjarne Meisel, Anne Ratte-Polle, Neda Rahmanian, Gitta Schweighöfer, Nina Marie Wyss, Mirko Lang und Samuel Finzi zu sehen.

„Ferdinand von Schirach: Feinde“ ist eine Produktion der MOOVIE GmbH im Auftrag von ARD Degeto für die ARD. Regie führte Nils Willbrandt. Die Drehbücher schrieben Jan Ehlert und Nils Willbrandt nach einer Vorlage von Ferdinand von Schirach. Die Redaktion haben Claudia Luzius, Christoph Pellander und Christine Strobl (alle ARD Degeto).

Bereits am 30. Dezember, 17.15 Uhr, sendet „Brisant“ im Ersten einen Beitrag mit den beiden Hauptdarstellern Klaus Maria Brandauer und Bjarne Mädel.

Im MDR-Fernsehen wird die Ausstrahlung am Sendetag von einem „Kripo live Extra“ begleitet. Darin thematisiert „Kripo live“ in Zusammenarbeit mit dem rbb-TV-Magazin „Täter Opfer Polizei“ drei Kindesentführungen. Die Sendung zeigt die Herausforderungen für die Ermittlerinnen und Ermittler aus Sachsen und Berlin/Brandenburg bei den Entführungsfällen „Stephanie“, „Anneli-Marie“ und „Luisa“.

Die damals 13-jährige Stephanie wurde im Januar 2006 von einem vorbestraften Sexualstraftäter auf ihrem Schulweg in Dresden entführt und in der Wohnung des Entführers in einer Holzkiste gefangen gehalten. Der Fall „Luisa“ (Name geändert) zeigt die Entführung eines 4-jährigen Mädchens in Kleinmachnow bei Berlin. Der Täter fordert 60.000 Euro für die Freilassung des Kindes. Und im Fall „Anneli-Marie“ geht es um die Entführung einer 17-Jährigen. Die Eltern werden erpresst und sollen 1,2 Millionen Euro zahlen. Diese drei Entführungsfälle hat Prof. Adolf Gallwitz für das „Kripo live Extra“ analysiert und miteinander verglichen. Der Polizeipsychologe geht insbesondere der Frage nach, vor welchen besonderen Herausforderungen die Polizei bei Kindesentführungen steht.

Die Sendetermine im Überblick

Sonntag, 3. Januar 2021

Im MDR-Fernsehen

19.50 Uhr

„Kripo live Extra“ – Kindesentführungen

20.15 Uhr

„Ferdinand von Schirach: Feinde – Das Geständnis“

22.30 Uhr

„Ferdinand von Schirach: Feinde – Gegen die Zeit“

Im Ersten

20.15 Uhr

„Ferdinand von Schirach: Feinde – Gegen die Zeit“

21.45 Uhr

„Ferdinand von Schirach: Feinde – Recht oder Gerechtigkeit“ (Dokumentation)

22:30 Uhr

„Ferdinand von Schirach: Feinde – Das Geständnis“

In der ARD-Mediathek

20.15 Uhr

„Ferdinand von Schirach: Feinde – Der Prozess“

Weitere Informationen können akkreditierte Journalistinnen und Journalisten der Pressemappe im Presseservice Das Erste unter https://presse.daserste.de entnehmen. Dort sind auch O-Töne und Radiokids abrufbar und stehen die drei Filme sowie die Dokumentation im Vorführraum zur Ansicht bereit.

Informationen sind auch im Internet abrufbar: http://www.DasErste.de/feinde

Honorarfreie Pressefotos sind unter http://www.ardfoto.de abrufbar oder Sie schicken uns Ihre Fotoanfrage an mailto:pressefoto@mdr.de .

Pressekontakt:

Dr. Bernhard Möllmann, Presse und Information Das Erste, Tel.: (089) 59 00-4 28
87, E-Mail: bernhard.moellmann@DasErste.de

Ariane Pfisterer, ARD Degeto, Presse, Tel.: (069) 1 50 93 31, E-Mail:
ariane.pfisterer@degeto.de

Bianca Hopp, MDR, Presse und Information, Tel.: (0341) 3 00 64 32, E-Mail:
presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

Evelyn Tapavicza, PR Heike Ackermann, Tel.: (089) 64 98 65 12, E-Mail:
evelyn.tapavicza@pr-ackermann.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7880/4801132
OTS: MDR Mitteldeutscher Rundfunk

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 29. Dez 2020. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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