Exklusiv-Interview mit Jan Josef Liefers in TV DIGITAL: „Wenn eine der Nebenfiguren aus dem Münster—Tatort– aussteigt, ist für uns alle Schluss!“





Die Indizien sprechen für sich: Der
Münster-„Tatort“ mit Jan Josef Liefers als schrulligem
Rechtsmediziner Prof. Boerne und Axel Prahl als Hauptkommissar Frank
Thiel ist Deutschlands Lieblingskrimi. In seinen Anfängen im Jahr
2002 verunsicherte der Comedy-„Tatort“ die Zuschauer noch etwas,
heute schlagen Liefers und Prahl sogar Til Schweiger. Die neueste
Episode mit dem Titel „Die chinesische Prinzessin“ zeigt Das Erste am
20. Oktober um 20.15 Uhr. Exklusiv in TV DIGITAL (EVT: 11. Oktober
2013) verrät Jan Josef Liefers, warum er in dieser Episode Sex auf
dem Seziertisch hatte. Und der beliebte Darsteller sagt auch, welche
Kritik am Münster-„Tatort“ er am ehesten nachvollziehen kann: „Wenn
es uns passiert, dass wir mit der Wurst nach der Speckseite werfen,
es zu übermütig wird. Wenn es sich biegt, ist es komisch. Wenn es
bricht, ist es nicht komisch.“

Liefers hat bereits 13-mal bei echten Obduktionen zugeschaut: „Das
ist eine faszinierende Sache. Hinterher weiß man alles über die
Toten, nur nicht, was für Menschen sie waren.“ Sein eigenes
Verhältnis zum Sterben und zum Tod beschreibt er so: „Sämtliche
Konzepte von Paradies bis Wiedergeburt haben etwas Fantastisches. Ich
halte alles für möglich, ohne daran zu glauben – so wie man eine gute
Story mag.“

In „Die chinesische Prinzessin“ landet Professor Boerne als
Mordverdächtiger im Gefängnis und muss dort ordentlich leiden, weil
er Prügel einsteckt. In TV DIGITAL sagt er, was er über körperliche
Gewalt denkt: „Ich habe Prügel schon immer gehasst und meistens
vermieden. Ich bin aber auch schon ausgerastet und kann mich ganz gut
wehren. Zuletzt habe ich nachts einem fremden Mann eine eingeschenkt,
der nicht aufhörte, auf eine angetrunkene Frau einzuschlagen. Der
Mann saß dann verdutzt auf dem Boden – und die Frau ging auf mich
los, warum ich mich in fremde Angelegenheiten einmischen würde.“

Zu guter Letzt bestätigt Liefers, dass für ihn Schluss wäre mit
dem „Tatort“, sofern eine der Nebenfiguren ausstiege: „Wenn die
nikotinsüchtige Staatsanwältin, die kleine Alberich oder der kiffende
Taxifahrer-Vater den Hut an den Nagel hängt, ist für uns alle Schluss
– das stimmt wirklich.“

Das komplette Interview mit Jan Josef Liefers erscheint am 11.
Oktober in TV DIGITAL.

Alle Zitate und Infos nur bei Nennung der Quelle TV DIGITAL frei.

Pressekontakt:
Redaktionelle Rückfragen:
Mike Powelz
Chefreporter TV DIGITAL
Tel. 040/347-29635
mike.powelz@axelspringer.de

veröffentlicht von am 9. Okt 2013. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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