Druckfrisch – Neue Bücher mit Denis Scheck / Am Sonntag, 23. November 2014, um 23.50 Uhr über die letzten Geheimnisse der 68er und das Leben mit fremden Gefühlen





In der nächsten Ausgabe von „Druckfrisch“ am
Sonntag, 23. November 2014, um 23.50 Uhr im Ersten trifft Denis
Scheck den vielfach ausgezeichneten Lyriker, Essayisten, Biographen,
Herausgeber und Übersetzer Hans Magnus Enzensberger sowie die
Berlinerin Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Baku, die für ihren ersten
Roman „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ den Anna-Seghers-Preis
erhielt und jetzt einen fulminanten, neuen Roman vorgelegt hat.

Hans Magnus Enzensberger: Tumult

Die letzten Geheimnisse der 68er: Hans Magnus Enzensberger macht
–Tumult–. Er ist einer der bekanntesten und einflussreichsten
deutschen Intellektuellen. Sein neues Buch ist im Grunde ein
Tagebuch: alte Notizen, jüngst im Keller gefunden, wie Enzensberger
behauptet, neu sortiert und teilweise kommentiert. Was diese
Aufzeichnungen spannend, ja gelegentlich brisant macht, ist der
Umstand, dass Enzensberger in ihnen hauptsächlich über die Jahre 1966
bis 1968 schreibt, dass der Leser also unmittelbar Einblick bekommt
in das Denken und Handeln eines Mannes, der zu den Leitfiguren der
später so genannten 68er-Generation gehört. Enzensberger beschreibt
u.a. mit ebenso knappen wie deutlichen Worten die Gründung der APO
oder berichtet von einem Besuch Andreas Baaders und Ulrike Meinhofs,
die gerade auf der Flucht sind, in seinem Berliner Haus. Vieles in
diesem Buch aber ist persönlicher, ja privater – und gerade deshalb
interessant.

Olga Grjasnowa: Die juristische Unschärfe einer Ehe

Sex, Gewalt und weite Reisen: Olga Grjasnowa erzählt über das
Leben mit fremden Gefühlen. Kann man in einer Ehe überhaupt glücklich
werden? Wie weiß man, dass man es ist? Und was passiert, wenn
plötzlich alle nach Aserbaidschan fahren wollen? Olga Grjasnowas
neuer Roman handelt von Leyla, Altay und Jonoun und ist eine
Versuchsanordnung für ein Leben in einer fremden, neuen Welt. Und
diese Welt, das ist der Westen, das ist Berlin. Leyla, die Tänzerin,
ist in die deutsche Hauptstadt gekommen, nachdem ihre Karriere als
Tänzerin am Moskauer Bolschoi gescheitert war. Altay, ihr Mann,
Muslim, Mediziner, liebt Männer. Und Jonoun, die Verrückte, die
Chaotin, liebt Leyla.

…außerdem, wie immer, Denis Schecks Kommentar zu den Büchern auf
der aktuellen „Spiegel“-Bestsellerliste (diesmal: Sachbuch) und eine
ganz persönliche Empfehlung: „Reiner Stach: Kafka. Die frühen Jahre“.

Moderation: Denis Scheck; Realisation: Andreas Ammer. Redaktion:
Armin Kratzert (BR), Christoph Bungartz (NDR), Klaus Hensel (HR),
Matthias Morgenthaler (MDR) und Susanne Schettler (WDR).

„Druckfrisch“ im Internet: DasErste.de/druckfrisch

Pressekontakt:
Dr. Bernhard Möllmann, Presse und Information Das Erste,
Tel.: 089/5900-42887, E-Mail: bernhard.moellmann@DasErste.de

veröffentlicht von am 19. Nov 2014. gespeichert unter Allgemein, Fernsehen, Literatur. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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