Drei NDR Kino-Koproduktionen in sieben Kategorien für Deutschen Filmpreis nominiert





Die Teams von drei NDR Kino-Koproduktionen können
sich Hoffnung auf gleich mehrere Lolas machen, die Auszeichnung beim
Deutschen Filmpreis. Dafür nominiert sind Laura Poitras–
Dokumentation „Citizenfour“, die in diesem Jahr bereits u. a. mit dem
Oscar geehrt wurde, der Kinderfilm „Quatsch“ von Veit Helmer und das
Drama „The Cut“ von Fatih Akin. Jan Josef Liefers moderiert die
Verleihung des Deutschen Filmpreises am 19. Juni in Berlin.

Frank Beckmann, NDR Programmdirektor Fernsehen: „Dass drei unserer
Produktionen Aussicht auf eine der renommiertesten Auszeichnungen für
den deutschen Film haben, freut mich nicht nur sehr. Es ist für mich
auch ein Zeichen dafür, dass wir mit der Auswahl unserer Stoffe und
unserer Art der Umsetzung richtig liegen.“

Die Nominierungen im Einzelnen:

– Citizenfour: Nominierungen in den Kategorien „Programmfüllende
Dokumentarfilme“ (Dirk Wilutzky, Laura Poitras, Mathilde Bonnefoy);
„Bester Schnitt“ (Mathilde Bonnefoy); „Beste Tongestaltung“ (Frank
Kruse, Matthias Lempert, Alexander Buck)

In „Citizenfour“ begleitet die US-amerikanische Autorin und
Regisseurin Laura Poitras den NSA-Whistleblower Edward Snowden in
Hongkong, als er mit seinen Enthüllungen eine internationale
Überwachungs- und Spionageaffäre auslöst, und zeigt seine Flucht, die
ihn am Ende nach Russland führt. Die Redaktion für die
NDR/BR-Koproduktion mit Laura Poitras und Praxis Films Berlin hatten
Barbara Biemann und Sonja Scheider.

– Quatsch: Nominierung in der Kategorie „Programmfüllende
Kinderfilme“ (Veit Helmer)

In „Quatsch“ mit Nadeshda Brennicke, Fritzi Haberland, Benno
Fürmann, Samuel Finzi und Fabian Busch erzählt Veit Helmer von dem
Dorf Bollersdorf. Das hat eine Marktforschungsfirma zum Norm-Ort
erkoren – alles soll hier so sein, wie es der deutsche Durchschnitt
gebietet. Aber die Kinder sagen allen Vorschriften, Normen und vor
allem ihren Eltern den Kampf an. „Quatsch“ ist eine Produktion der
Veit-Helmer-Filmproduktion in Koproduktion mit dem NDR und ARTE, dem
SWR, BR und HR. Die Redaktion haben Ole Kampovski (NDR,
Federführung), Ulrike Dotzer (ARTE), Stefanie von Ehrenstein (SWR),
Cornelius Conrad (BR) und Patricia Vasapollo (HR).

– The Cut: Nominierungen in den Kategorien „Bestes Kostümbild“
(Katrin Aschendorf), „Bestes Maskenbild“ (Waldemar Pokromski, Sabine
Schumann), „Beste Filmmusik“ (Alexander Hacke).

In „The Cut“ mit u. a. Tahar Rahim, Simon Abkarian, Makram Khoury
und Hindi Zahra thematisiert Fatih Akin den Völkermord an
hunderttausenden Armeniern. Der Film ist eine Produktion von Bombero
International in Ko-Produktion mit Pyramide Productions, Pandora
Film, Corazón International (die ehemalige Produktionsfirma von Fatih
Akin), NDR (Redaktion: Christian Granderath), ARD Degeto, France 3
Cinéma, Dorje Film, BIM Distribuzione, Mars Media Entertainment, Opus
Film, Jordan Films und Anadolu Kültür.

Der Deutsche Filmpreis ist mit insgesamt knapp drei Millionen Euro
Preisgeldern die höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film.
Vergeben wird er von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur
und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters. Die rund 1600
Mitglieder der Deutschen Filmakademie wählen die Gewinner.

Pressekontakt:
Norddeutscher Rundfunk
Presse und Information
Iris Bents
Tel.: 040/4156-2304

http://www.ndr.de
https://twitter.com/ndr

veröffentlicht von am 7. Mai 2015. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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