Doku “Kinoträume – Hollywood Südwest” zeigt Hollywood-Stars aus dem Südwesten (VIDEO)





Dokumentation “Kinoträume – Hollywood Südwest”, Samstag, 18.
November 2017, 21.50 bis 23.20 Uhr, SWR Fernsehen

“I am the Movie Picture Man” behauptete einst ein schmächtiger
Mann aus dem oberschwäbischen Laupheim. Sein Name war Carl Laemmle.
Er wanderte nach Amerika aus und wurde zu einem der großen
Filmpioniere, die aus einer Wüstenstadt eine Traumfabrik machten.
“Ohne Deutsche würde es Hollywood nicht geben”, davon ist
Starregisseur Roland Emmerich überzeugt. Der Schwabe steht heute an
der Spitze der US-Kinoindustrie und gilt als einer der
erfolgreichsten Filmemacher der Welt. Andere Kino-Enthusiasten aus
dem Südwesten wandeln inzwischen auf seinen Spuren. Die
SWR-Dokumentation von Jo Müller im SWR Fernsehen zeigt die
faszinierende und fruchtbare Wechselbeziehung zwischen Hollywood und
dem deutschen Südwesten, die seit mehr als 100 Jahren anhält. Sie ist
Roadmovie und Zeitreise zugleich, geht auf eine Reise ins Herz der
Kinoträume, pendelt zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen
Schwarzweiß und Farbe. Zu sehen ist die Dokumentation “Kinoträume –
Hollywood Südwest” am Samstag, 18. November 2017 um 21.50 Uhr im SWR
Fernsehen.

Die junge Schauspielerin Nina Rausch aus Ingersheim spielt in
Erfolgsserien wie “Mad Men” oder “Orange is the new black” und hat
eine Schauspielschule gegründet. Gudrun Landgrebe, Walter Sittler und
Horst Janson erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen in der Welt
des schönen Scheins. Der Bogen spannt sich von der Stummfilmzeit, als
der aus Rheinland-Pfalz stammende Phil Jutzi die sogenannten
Neckar-Western inszenierte, über Hildegard Knef, die als erste
Nachkriegsdiva nach Hollywood ging, bis zu Natalia Avelon aus
Ettlingen, die für “Das wilde Leben” entdeckt wurde und seither auf
Erfolgskurs ist.

Der Südwesten beeinflusst Hollywood und Hollywood den Südwesten
Macher, Stars und Techniker aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
sorgen für die großen, internationalen Kinoträume und werden dafür
mit Oscars ausgezeichnet. Für die Visual Effects von “Independence
Day” erhielt Volker Engel – ehemaliger Dozent der Filmakademie
Ludwigsburg – den begehrtesten Filmpreis der Welt. Und hierzulande
produziert Nico Hofmann aus Heidelberg Blockbuster “made in Germany”,
die sich hinter Hollywood Produktionen nicht verstecken müssen.

Der Film bewegt sich ständig in der Zeit, wechselt vom Gestern zum
Heute und fährt von Ort zu Ort. So wird der Südwesten, nahezu
unbemerkt, zu Hollywood. Der Asphalt rast vorbei und verwandelt sich
urplötzlich in einen Freeway von Los Angeles: Ankunft im Zentrum
weltweiter Kinoträume.

Online first: Die Sendung ist ab 16 Uhr des Vortages der
Ausstrahlung in der SWR Mediathek unter www.SWRmediathek.de zu sehen.
Fotos über www.ARD-Foto.de

Film vorab für akkreditierte Journalist(inn)en im SWR-Vorführraum
unter presseportal.SWR.de.

Pressekontakt:
Katja Matschinski, Telefon 0711 929 11063, katja.matschinski@SWR.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 16. Nov 2017. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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