„DNA des Ostens“: MDR begleitet Transformationsprozesse mit dokumentarischer Tiefenschärfe





Wer den Osten verstehen will, muss „Die DNA des Ostens“ entdecken: In einem großangelegten interaktiven Online-Projekt und einer begleitenden Event-Doku untersucht der MDR die Prägungen der Menschen in Ostdeutschland. Dafür hat der Sender tausende Daten ausgewertet und den aktuellen Forschungsstand neu bewertet. Gesellschaftliche Entwicklungen dokumentiert auch die MDR-Doku „Stadt Land – Der große Graben“ für die ARD-Themenwoche im November.

Im Oktober 2021 präsentiert der MDR erstmals ein wissenschaftlich fundiertes Genrebild über die Menschen in Ostdeutschland. Das interaktive Online-Projekt „Die DNA des Ostens – Wie wir wurden was wir sind“ und die gleichnamige MDR-Event-Doku gehen der Frage nach, was den Osten tatsächlich anders macht. Dafür vereint das Online-Projekt sämtliche Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre und stellt diese erstmals in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext. Die begleitende TV-Doku zeigt zudem, dass sich bestimmte Prägungen nicht „auswachsen“, sondern auch in die nachgeborene Generation hineinreichen. Das Film-Projekt knüpft an die Produktion „Wir Ostdeutsche“ an, allerdings mit deutlich mehr Reflexion der Gegenwart als dem Blick zurück.

Unter dem Motto „Den Osten verstehen …“ (Arbeitstitel) plant der MDR eine dokumentarische Serie, die die ostdeutsche Perspektive stärker in den gesamtdeutschen Kontext einbringen möchte. Die Serie beantwortet über das große Wahljahr 2021 hinweg in zehn Teilen zehn Fragen, die verstehen helfen sollen, „wie der Osten tickt“ und was man über den Osten wissen sollte.

„Stadt Land – Der große Graben“

Zur ARD-Themenwoche 2021 „Stadt Land“ beteiligt sich der MDR mit der Dokumentation „Stadt Land – Der große Graben“. Thematisiert werden Demografie und wachsende Unterschiede in den Lebensverhältnissen zwischen den urbanen Metropolen und den ländlichen Regionen. Nicht nur bei der Mobilität, auch beim Thema Handel und medizinische Versorgung wird die Landbevölkerung immer weiter abgehängt.

„DOK Creative“: Neue Dokumentarfilm-Initiative des MDR

Auch 2021 stellt der MDR wieder Sonderbudget für dokumentarische Kurzproduktionen zur Verfügung. Nach dem großen Erfolg des Kurzfilmwettbewerbs „Corona Creative“ im vergangenen Jahr sucht der MDR mit „Dok Creative“ nach neuen kreativen Ideen von freien Regisseurinnen und Regisseuren zum Thema „Neustart“. Gesucht werden dokumentarische Produktionen mit einer Länge von fünf bis 15 Minuten, die später in Kooperation mit MDR KULTUR präsentiert werden. (Ausführliche Details zur Ausschreibung erfolgen separat)

„100 Hektar Heimat“: Landleben 3.0

Ein neues junges Format ist „100 Hektar Heimat“, das vom MDR für FUNK produziert wird. Für alle, die das Landleben lieben, gibt das neue YouTube-Format jede Woche Einblick in den Alltag von drei jungen Landwirtinnen und Landwirten. Vor allem werden Umwelt- und Gesellschaftsthemen dort unter die Lupe genommen, wo sie konkret werden: auf dem Bauernhof.

Elbe-Doku mit Wolfgang Stumph, eine Flaschenpost aus Dresden und Europas ferner Osten

Im Oktober 2021 zeigt der MDR im Fernsehen und in der ARD Mediathek eine neue Doku über die Elbe mit Wolfgang Stumph. Um den Fluss geht es auch in „Flaschenpost aus Dresden“. Ein junger Filmemacher aus Dresden findet auf den norwegischen Lofoten Müll aus Deutschland. Diese Entdeckung lässt ihn nicht mehr los: Er will herausfinden, ob das wirklich sein kann und beginnt mit Hilfe von Freunden und Wissenschaftlern GPS-Bojen zu bauen, die den Weg unseres Mülls durch die Weltmeere aufzeigen können. Große und kleine Alltagsgeschichten von der EU-Außengrenze erzählt die vom ARD-Studio Prag für den MDR produzierte Doku „Grenzerfahrung – Europas ferner Osten“.

Nachwuchstalente aus Mitteldeutschland

Der MDR ist seit Jahren verlässlicher Partner für das Genre Dokumentarfilm. Mit „MDR DOK“ gibt es einen etablierten Sendeplatz im Fernsehen und im Netz für hochwertige, überraschende und berührende Filme aus der Region und Osteuropa. Preisgekrönte Filme von jungen Filmemacherinnen und Filmemachern aus der Region stehen daher auch 2021 beim MDR hoch im Kurs. Der mit dem Max-Ophüls-Preis 2021 ausgezeichnete Dokumentarfilm „Stollen“ der Hallenser Filmemacherin Laura Reichwald zeichnet das Porträt des Erzgebirgsdorfs Pöhla zwischen Bergwerk und Backwerk. Noch vor der TV-Ausstrahlung im Dezember ist eine öffentliche Preview der Doku im Erzgebirge geplant. Der Film „Die Ecke“, erzählt Jahrzehnte nach Kriegsende von der schwierigen Suche nach Wahrheit in Oberdorla in Thüringen.

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veröffentlicht von am 17. Feb 2021. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

1 Kommentar für “„DNA des Ostens“: MDR begleitet Transformationsprozesse mit dokumentarischer Tiefenschärfe”

  1. Mo

    Danke für die Sendehinweise. Ich freue mich auf die Dokus. Die Doku-Qualität des MDR ist fast immer überzeugend.

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