„Die territoriale Integrität Aserbaidschans ist ebenso gültig wie die der Ukraine“





Aserbaidschan hat am Mittwoch seine Überstützung für die
territoriale Integrität der Ukraine erklärt, hat jedoch auch
gefordert, die gleichen Prinzipien des internationalen Rechts müssten
auch auf seine annektierten Gebiete von Bergkarabach und dessen
Umgebung angewandt werden, die seit über 20 Jahren von Armenien
besetzt sind.

In einem offenen Brief an alle europäischen Institutionen sagte
Elkhan Suleymanov, Mitglied der aserbaidschanischen Delegation zur
Parlamentarischen Versammlung des Europarats, dass bei Berufung auf
die territoriale Integrität der Ukraine als Rechtsgrundlage für die
internationale Reaktion auf Russland dasselbe auch für Armenien
gelten müsse, das seit mehr als zwei Jahrzehnten Resolutionen der
Vereinten Nationen, des Europäischen Parlaments, der OSZE und der
Parlamentarischen Versammlung des Europarats ignoriert hat.

„Ein Gesetz ist ein Gesetz, und es sollte niemals für verschiedene
Länder unterschiedlich ausgelegt werden“, schrieb er im Vorfeld der
formellen Beanspruchung der Krim durch Russland.

„Seit nunmehr 24 Jahren wird beinahe ein Fünftel des
aserbaidschanischen Staatsgebiets von armenischen Soldaten besetzt
gehalten. Wo sind die Sanktionen gegen Armenien?“

Während die Kameras aus aller Welt auf die Krim gerichtet sind,
sagte Suleymanov, die Opfer der armenischen Besatzung litten im
Stillen ausserhalb des internationalen medialen Augenmerks.

„Wir haben über vierhunderttausend Menschen, die vor einer
humanitären Katastrophe stehen, da die Armenier auch den
Sarsang-Stausee besetzt halten“, sagte er.

„410.000 Bürger der Autonomen Republik Nachitschewan werden von
Armenien blockiert und bedroht. Ich fordere die europäischen
Institutionen auf, durch Erklärungen und Hilfsaktionen Aserbaidschan
und seiner territorialen Integrität dieselbe Unterstützung zu zeigen,
wie dies derzeit für die Ukraine geschieht.“

Suleymanov, der sich seit langem für die eine Million Opfer der
armenischen Besatzung seiner Nation einsetzt, sagte, Bergkarabach
könne nicht als ein eingefrorener Konflikt abgetan werden, und merkte
an, dass „täglich Schüsse durch armenische Scharfschützen fielen“. Er
fügte hinzu, dass Europas Reaktion auf seinen Brief eine Chance sei,
zu zeigen, dass keine doppelten Standards, Scheinheiligkeit oder
Diskriminierung herrschten.

„Bieten Sie Aserbaidschan dieselbe Unterstützung wie der Ukraine.
Lassen Sie uns den Grundsatz der territorialen Integrität überall in
der Welt achten, und zeigen Sie, dass Sie die Werte, auf denen die
Europäische Union baut, wirklich respektieren“, schloss er.

Sein Brief war unter anderem an Jose Manuel Barroso, Martin
Schulz, Anne Brasseur und Catherine Ashton adressiert.

HINWEIS: Die vier Resolutionen des UN-Sicherheitsrates gegen die
armenische Besetzung von Bergkarabach sind UNSC 822, 853, 874 und
887/1993.

Pressekontakt:
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Tim Stott,
timjstott@timjstott.com, +4916099070189

veröffentlicht von am 20. Mrz 2014. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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