Die Sommerferien sinnvoll nutzen





Bonn, 15. Mai 2009 – Wer seine diesjährigen Sommer- oder Semesterferien einmal ganz anders gestalten möchte, findet bei den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd) noch freie Plätze in Sommer-Workcamps. Die international zusammengesetzten Camps dauern zwischen zwei und vier Wochen und finden von Juni bis September in Deutschland und im Ausland statt. Sie richten sich an junge Menschen von 14 bis 26 Jahren (im Ausland auch älter), die internationale Kontakte knüpfen und sich gemeinsam mit Jugendlichen aus aller Welt für ein gemeinnütziges Projekt engagieren wollen. Die tägliche Arbeitszeit beträgt meist fünf Stunden. Nach Feierabend und am Wochenende bleibt Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten und Unternehmungen. Campsprache ist in der Regel Englisch, auch bei den Camps in Deutschland. In diesem Jahr stehen mehr als 1700 verschiedene Projekte zur Auswahl. Informationen und Anmeldung unter www.ijgd.de oder Tel: (+49) 228 228 00 -11/ -12.

In ijgd-Workcamps arbeiten meist 15 bis 20 junge Menschen aus verschiedenen Ländern in einem gemeinnützigen Projekt zusammen. Die Schwerpunkte und Arbeitsbereiche sind sehr vielfältig. Neben sozialen und pädagogischen Projekten mit Kindern, Behinderten, alten Menschen und Flüchtlingen gehören auch Bau- und Renovierungsprojekte, Umwelt- und Naturschutzprojekte sowie Projekte aus dem Kultur- oder Kunstbereich zum Angebot.

Für die Teilnahme benötigt man keine besonderen Vorkenntnisse. Die Projekte sind so angelegt, dass man auch ohne Vorbildung viel erreichen kann. Am Ende nimmt man nicht nur neue Fertigkeiten mit nach Hause und das gute Gefühl, einen Teil seiner Ferien sinnvoll und gewinnbringend für sich selbst und für andere gestaltet zu haben, sondern hat auch neue Freunde gewonnen.

Workcamps sind zudem eine recht preisgünstige Möglichkeit, Erfahrungen in einer internationalen Gruppe zu sammeln. Denn außer der Anreise, einem geringfügigen Unkostenbeitrag und dem persönlichen Taschengeld müssen die Workcampteilnehmer nichts zahlen. Unterkunft und Verpflegung vor Ort sind kostenfrei. Die Unterbringung erfolgt meist in Schulen, Jugendzentren, Forsthütten oder alternativen Tagungshäusern, manchmal auch in Zelten. Ihren Tagesablauf organisieren die Campteilnehmer selbst. Dazu gehört auch die gemeinsame Zubereitung der Mahlzeiten. Für Konfliktfälle und Organisatorisches stehen in jedem Camp ein oder zwei in der Leitung internationaler Jugendcamps ausgebildete Gruppenleiter als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie stellen den Kontakt zum Arbeitsprojekt her, regeln Formalitäten und unterstützen das selbst organisierte Gruppenleben.

Highlights in diesem Jahr sind beispielsweise die Unterstützung bei der Organisation und Durchführung des „Yiddish Summer Festival“ in Weimar, der Aufbau eines Seilgartens in einem Erlebnis- und Abenteuerhof in Recklinghausen, eine internationale Sommerschule mit chinesischen und ukrainischen Teenagern in der Ukraine oder die Mitarbeit in einem Forschungsprojekt im Vatnajökull National Park auf Island.

Umfangreiche Informationen zu allen aktuellen Workcampangeboten der ijgd im In- und Ausland sowie Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte auf der Internetseite www.ijgd.de.

veröffentlicht von am 14. Mai 2009. gespeichert unter Sonstige, Sub-/Jugendkultur. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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