Die Film- und Medienstiftung fördert in ihrer 150. Sitzung 30 Projekte mit 7,35 Mio. Euro





In ihrer 150. Sitzung förderte die Film- und Medienstiftung NRW u.
a. die neuen Projekte von André Erkau, Stéphane Robelin, Icíar
Bollaín, Lola Randl, Philipp Stölzl und Christoph Hochhäusler. Vor
der Kamera sind u.a. Isabelle Huppert, Pierre Richard, Wotan Wilke
Möhring, Charly Hübner, Lina Beckmann, Christiane Paul, Bibiana
Beglau, Miriam Stein und Oona Chaplin zu sehen.

Spielfilme: 4,95 Mio. Euro

– Mit „Das Mädchen und der weiße Löwe“ verfilmt Gilles de Maistre
die Geschichte von Mia, die mit ihren Eltern auf einer Farm in
Südafrika lebt und sich mit dem weißen Löwen Thor befreundet.
Als Mia dreizehn ist, muss sie erfahren, dass ihr Vater
beschlossen hat, Thor an Wildjäger zu verkaufen. Melanie Laurent
wird u. a. in einer Hauptrolle zu sehen sein. (Produktion:
Pandora Film, 550.000 Euro)

– Das dritte Abenteuer der Halbvampirs-Zwillingsschwestern Daka
und Silvania führt sie nach Transsilvanien, wo sie ihren Bruder
Fränzchen aus den Fängen der Vampirfürstin Atanasia retten
müssen. Diesmal inszeniert Tim Trachte „Die Vampirschwestern 3“
zu großen Teilen in NRW mit den bewährten Hauptdarstellern Laura
Roge, Marta Martin, Christiane Paul und Stipe Erceg.
(Produktion: Claussen+Wöbke+Putz, 550.000 Euro)

– Ebenfalls eine Romanverfilmung inszeniert Steve Barron mit der
Komödie „A Year in the Merde“, um einen jungen Engländer, der in
Paris eine Kette von Teehäusern leiten soll. Schnell muss er
erkennen, dass Franzosen Tee nur trinken, wenn sie erkältet
sind… (Produktion: The Amazing Film Company, 500.000 Euro)

– Der 75jährige Lucien versinkt nach dem Tod seiner Frau in eine
tiefe Depression. Alex, sein junger Internet-Nachhilfelehrer
soll ihn auf andere Gedanken bringen. Auf einer Dating-Plattform
verliebt sich Lucien in die junge Flora. Für das offline Treffen
soll dann aber Alex einspringen. Regisseur und Autor Stéphane
Robelin („Und wenn wir alle zusammenziehen?“) dreht mit Pierre
Richard und Oona Chaplin „#Flora63“ zur Hälfte in NRW.
(Produktion: Detailfilm, 500.000 Euro)

– Lola Randl inszeniert mit „Schnick, Schnack, Schnuck“ eine
Komödie um die verheiratete Luisa, die eine Affäre hat und sich
nicht entscheiden kann. Als sie eines Morgens wach wird, steht
eine weitere Luisa vor ihr. Für die Hauptrollen sind Lina
Beckmann und Charly Hübner vorgesehen. (Produktion: Coin Film,
500.000 Euro)

– Nach dem gleichnamigen Roman von Frank Goosen verfilmt Matthias
Kutschmann „Radio Heimat – Damals war auch scheiße!“: Vier Jungs
mitten in der Pubertät, mitten im Pott und mitten in den 80er
Jahren. Ralf Richter ist unter anderem mit dabei. (Produktion:
Westside, 500.000 Euro)

– Der 18jährige Mike hat sich in sein Zimmer eingeschlossen. Weder
seine Mutter oder sein Vater, noch seine Schwester können ihn
bewegen, die Tür zu öffnen. Mehr und mehr wird die geschlossene
Tür Spiegel ihres eigenen Lebens. Isabel Prahl verfilmt „15
Arten, den Regen zu beschreiben“ mit Wolfram Koch und Bibiana
Beglau in den Hauptrollen. (Produktion: Made in Germany, 500.000
Euro)

– Altpunk Fussel – Lebenskünstler, Systemverweigerer und
Frauenheld wird zur Jobsuche verdonnert, wenn er seinen Hartz IV
Anspruch nicht verlieren will. Vollkommen inakzeptabel! Und so
wird „Happy Burnout“ seine Lösung. Dafür muss er allerdings zur
Therapie-Kur ins Sanatorium. André Erkau dreht, ebenfalls in
NRW, mit Wotan Wilke Möhring in der Hauptrolle. (Produktion:
Riva Film, 400.000 Euro)

– In „Der Olivenbaum“ begleitet Regisseurin Icíar Bollaín die
junge Alma, die auf ihrer Reise versucht, einen 2000 Jahre alten
Baum zurückzuholen. (Produktion: Match Factory Productions,
350.000 Euro)

– Isabelle Huppert übernimmt für Christoph Hochhäusler die
Hauptrolle in „Je t–ai vu sourire“. Im besetzten Frankreich 1941
kollaboriert eine Frau mit einem deutschen Polizisten, in der
Hoffnung, ihren Sohn schützen zu können. (Produktion:
Heimatfilm, 300.000 Euro)

– Schrottland steht vor der Pleite! Und in seinem zweiten
Kinoabenteuer muss Ritter Rost versuchen, die Ritter vor der
Verschrottung zu retten. Thomas Bodenstein macht sich in „Ritter
Rost II“ auf in ein neues Kinderabenteuer. (Produktion:
Caligari, 300.000 Euro)

Fernsehfilme: 1,6 Mio. Euro

– Philipp Stölzl verfilmt „Karl Mays Winnetou“ als TV-Dreiteiler.
Als Old Shatterhand ist Wotan Wilke Möhring zu sehen, Jürgen
Vogel, Milan Peschel und Fahri Yardim sind ebenfalls dabei.
(Produzent: Rat Pack Film, 1 Mio. Euro)

– Im Zweiteiler „Gotthard“ geht Urs Egger den Schicksalen von drei
Menschen beim Bau des Tunnels durch den Sankt Gotthard 1873
nach. Miriam Stein übernimmt eine Hauptrolle. (Produzent: MMC
Zodiac, 600.000 Euro)

Dokumentarfilm: 396.556 Euro

– Stanislaw Mucha bereist die 2.000 km lange Landstraße „Kolyma –
Straße der Knochen“, die Zentrum des Gulags, des sowjetischen
Straflagersystems, war. (Produktion: Tag/Traum, 196.556 Euro)

– Im Dezember 2015 wäre Frank Sinatra 100 geworden. Deshalb begibt
sich Annette Baumeister in „Frank Sinatra – Die Stimme Amerikas“
auf seine Spuren. (Produktion: Boradview TV, 100.000 Euro)

– „Der Traum von Olympia – Die Nazi-Spiele von 1936“ zeigt sechs
Menschen und deren Blick auf die Spiele. Kay Siering und Mira
Thiel übernimmt die Regie des Dokudramas. (Produktion: Spiegel
TV, 100.000 Euro)

Drehbuch: 57.000 Euro

– Pia Marais und Martin Rosefeldt schreiben das Drehbuch
„Transamazonica“ über die 16jährige Rebecca. Die Tochter
deutscher Missionare lebt im Dschungel des Amazonas.
(Produktion: Pandora Film, 20.000 Euro)

– Ruth Olshan schreibt in „Heimat Welcome“, wie der Alltagstrott
der Polizei-Bürokratin Trude durcheinander kommt. (20.000 Euro)

– Elke Brugger erzählt in „Fische im blauen Himmel“ von der
38jährigen Sibylle, die ihre Familie aufs Spiel setzt.
(Produktion: Network Movie, 17.000 Euro)

Vorbereitung: 20.000 Euro

– „Das große Gewitter“ ist die Geschichte von Fremdenfeindlichkeit
und Nächstenliebe. Christina Ebelt zeigt, wie ein beschaulicher
Ort in der Eifel plötzlich zu Bühne der großen Weltpolitik wird.
(Produktion: Wüste Film West, 20.000 Euro)

Stoffentwicklung: 20.000 Euro

– „Nachspiel“ betrachtet die Zeit nach dem Spiel. Christoph Hübner
und Gabriele Voss begleiten mehrere Protagonisten, die Abschied
von ihrer aktiven Fußballzeit nehmen müssen. (Produktion: Hupe
Film, 20.000 Euro)

Verleih: 195.000 Euro

– Ab 7. Mai ist das Melodrama „Die abhandene Welt “ in den Kinos
zu sehen. (Verleih: Concorde, 50.000 Euro)

– „Mara und der Feuerbringer“ ist ein Fantasy-Abenteuer um ein
Mädchen, das feststellen muss, dass sie eine Seherin ist und die
Welt vor der Götterdämmerung retten muss. (Verleih: Constantin,
50.000 Euro)

– Ab 25. Juni zeigt „Seht mich verschwinden“ die Geschichte des
Models Isabelle Caro. (Verleih: farbfilm, 35.000 Euro)

– Für ihre Darstellung wurde Hauptdarstellerin Vicky Krieps beim
Filmfest München mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino
ausgezeichnet. Ab 28. Mai ist ihre Leistung in „Das
Zimmermädchen Lynn“ im Kino zu sehen. (Verleih: Movienet, 30.000
Euro)

– Manchmal braucht es die Übersicht einer Giraffe oder die
Perspektive eines Kindes, um den Wahnsinn der trennenden Mauer
zwischen Israel und Palästina zu erkennen. „Giraffada“ zeigt
dies ab dem 11. Juni. (Verleih: Zorro, 15.000 Euro)

– Das sehr persönliche Portrait „Mülheim – Texas: Helge Schneider
hier und dort“ ist seit 23. April in den deutschen Kinos zu
sehen. (Verleih: Piffl, 15.000 Euro)

Kino: 118.800 Euro

– Drei Kinos in NRW – das Aachner Capitol, das Warburger Cineplex
und das Corso Film Casino in Nettetal – wurden mit insgesamt
118.800 Euro unterstützt.

Die vollständigen Förderergebnisse entnehmen Sie bitte der
anhängenden Fördertabelle.

Pressekontakt:
Für weitere Informationen: Film- und Medienstiftung NRW, Pressestelle
Erna Kiefer, Tel.: 0211 – 93050-22, presse@filmstiftung.de

veröffentlicht von am 27. Apr 2015. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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