DEUTSCHMANN: Pekinger Ausstellung ?Kunst der Aufklärung? nicht abbrechen





BERLIN. Zur Diskussion, die Ausstellung „Die Kunst der Aufklärung“ in Peking vorzeitig zu beenden, erklärt der kulturpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Reiner DEUTSCHMANN:

Forderungen, die Pekinger Ausstellung „Die Kunst der Aufklärung“ wegen der Verhaftung Ai Wei Weis vorzeitig abzubrechen, sind nur auf den ersten Blick nachvollziehbar. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass dies kontraproduktiv wäre. China hat andere kulturelle und gesellschaftliche Traditionen. Die Ausstellung ist ein Angebot an die chinesische Bevölkerung zur Auseinandersetzung mit unserer Kultur und unserem über die Jahrhunderte gewachsenen Demokratieverständnis. Deshalb wäre es fatal, die Wirkungen der für ein Jahr angelegten Ausstellung nur aus europäischer oder deutscher Sicht zu beurteilen.

Kultur kann nicht erst handeln, wenn Politik und Wirtschaft alles geklärt haben. Kulturelle Angebote und der dazugehörige Dialog sind Grundsäulen der deutschen Außenpolitik. Wie wichtig der geistig-kulturelle Austausch ist, müsste eigentlich jedem klar sein, der sich selbst nur in geringem Maße mit europäischer Geschichte befasst hat.

FDP
im Karl-Liebknecht-Haus,
Kleine Alexanderstraße 28,
10178 Berlin

veröffentlicht von am 19. Apr 2011. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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