DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin: Mehrheit spricht sich für europäische Lösung im Umgang mit Flüchtlingen aus





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„DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin“!

Im aktuellen Streit über den Umgang mit Flüchtlingen und
Asylbewerbern wünschen sich 75 Prozent der Deutschen eine Lösung auf
europäischer Ebene. Nur jeder Fünfte (22 Prozent) fände es
sinnvoller, eigene nationale Lösungen anzustreben. Diese Meinung
teilen alle Bevölkerungsgruppen und Parteianhängerschaften mit
Ausnahme der Anhänger der AfD. Im Vergleich zu März 2016 hat sich die
Stimmung damit kaum verändert.

Nur ein gutes Drittel glaubt an eine rasche Lösung auf
europäischer Ebene

Nur 36 Prozent der Wahlberechtigten glauben, dass eine europäische
Lösung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise in naher Zukunft
zustande kommt. Die Mehrheit (59 Prozent) ist skeptisch und
bezweifelt, dass eine solche europäische Lösung bald realisierbar
ist. Auch bei dieser Frage ist die Meinung der Bevölkerung im
Vergleich zu Oktober 2016 nahezu unverändert.

Sonntagsfrage: Union und SPD legen zu, AfD und Linke verlieren

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 32 Prozent
der Wählerstimmen, die SPD auf 19 Prozent. Für die AfD entschieden
sich 14 Prozent der Befragten. Die Grünen würden 13 Prozent der
Bürgerinnen und Bürger wählen, die Linke neun Prozent und die FDP
acht Prozent. Insgesamt würde die Regierungskoalition aus Union und
SPD 51 Prozent der Stimmen erreichen.

Im Vergleich zum DeutschlandTrend vom 14. Juni 2018 gewinnen Union
und SPD jeweils einen Prozentpunkt hinzu, AfD und Linke verlieren
jeweils einen Prozentpunkt. Die Stimmenanteile für die Grünen und die
FDP bleiben unverändert.

Studieninformation

Der DeutschlandTrend ist eine Umfrage von Infratest dimap im
Auftrag des „ARD Morgenmagazins“. Befragt wurden vom 25. bis 26. Juni
1.025 Wahlberechtigte. Die Fehlertoleranz liegt bei 1,4 (bei einem
Anteilswert von 5%) bis 3,1 (bei einem Anteilswert von 50%)
Prozentpunkten. Die vollständige Untersuchung kann telefonisch unter
(02150) 20 65 62 oder (0172) 24 39 200 (Agentur Ulrike Boldt)
angefordert werden. Die Ergebnisse werden im „ARD-Morgenmagazin“ am
Donnerstag, 28. Juni 2018 veröffentlicht.

Die Fragen im Wortlaut:

1. In der EU verfolgen die einzelnen Länder unterschiedliche
Ansätze zur Lösung der Flüchtlingskrise. Die einen setzen eher
auf eigene nationale Lösungen, andere auf einen europäischen
Ansatz. Was ist Ihrer Meinung nach in der Flüchtlingskrise das
sinnvollste?
2. Halten Sie eine Lösung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise
auf europäischer Ebene in naher Zukunft für realisierbar?
3. Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag
Bundestagswahl wäre?

Pressekontakt:
WDR Pressedesk
Telefon (0221) 220 7100
wdrpressedesk@wdr.de
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veröffentlicht von am 27. Jun 2018. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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