Deutscher Hörbuchpreis 2018: 18 Nominierte im Finale / Preisverleihung am 6. März 2018 im WDR Funkhaus





18 Hörbücher stehen im Finale des Deutschen Hörbuchpreises 2018:
Jeweils drei Produktionen in sechs Kategorien sind nominiert. Aus
insgesamt 279 eingereichten Hörbüchern wählte die Nominierungsjury
diese Titel für die Endrunde aus:

Um die Auszeichnung als Beste Interpretin wetteifern die
Schauspielerinnen Sandra Hüller (mit Mariana Lekys Roman „Was man von
hier aus sehen kann“), Wiebke Puls (mit Marina Abramovic–
Autobiografie „Durch Mauern gehen“) und Valery Tscheplanowa (mit
Paulus Hochgatterers Erzählung „Der Tag, an dem mein Großvater ein
Held war“).

Drei Schauspielkollegen konkurrieren um den Preis in der Kategorie
Bester Interpret: Christian Berkel liest „Die Hauptstadt“ von
Buchpreisgewinner Robert Menasse, Andreas Fröhlich das neue
Zamonien-Abenteuer von Walter Moers („Prinzessin Insomnia & der
alptraumfarbene Nachtmahr“) und Heiko Ruprecht die Erzählung „Ein
Monat auf dem Land“ aus der Feder des britischen Schriftstellers J.L.
Carr.

Nominiert in der Kategorie Bestes Hörspiel ist mit „Dienstbare
Geister“ von Paul Plamper ein Hörspiel zur Kolonialgeschichte und
Migration, außerdem Kai Grehns Adaption von Jack Londons letztem
Roman „Die Zwangsjacke“ und „Georg Horvath ist verstimmt“, ein Stück
von Regisseur Oliver Sturm mit einer Figur aus Sasa Stanisic
Erzählband „Der Fallensteller“.

Als Bestes Sachhörbuch wird eine der folgenden Produktionen
ausgezeichnet: „Fritz Bauer. Sein Leben, sein Denken, sein Wirken“
porträtiert den Initiator der Auschwitz-Prozesse,
„Die Welt im Rücken“ ist die vom Autor Thomas Melle gelesene Chronik
einer manisch-depressiven Erkrankung und mit „Gotthold Ephraim
Lessing. Dichter, Kritiker…Spieler. Facetten eines ruhelosen
Lebens“ wirft Beate Herfurth-Uber ein neues Licht auf den großen
Aufklärer.

In der Kategorie Bestes Kinderhörbuch entschied sich die
Nominierungsjury für das Hörspiel „Käferkumpel“ nach der Buchvorlage
von M.G. Leonard, für Verena Reinhardts Zirkuskrimi „Die furchtlose
Nelli, die tollkühne Trude und der geheimnisvolle Nachtflieger“,
gelesen von Franziska Hartmann, und für Stefanie Taschinskis Buch
„Caspar und der Meister des Vergessens“ in der Interpretation von
Simon Jäger.

Die Finalisten in der Kategorie Beste Unterhaltung sind „COOKIE.
Sieben Takes aus ihrem Leben“, eine Hommage von Michael Farin an die
Underground-Ikone Cookie Mueller, Takis Würgers Debütroman „Der Club“
in einer aufwändigen Inszenierung und schließlich „QualityLand“, die
Vision einer durchdigitalisierten Welt von und mit Marc-Uwe Kling.

Eine Kinderjury des Ulla-Hahn-Hauses in Monheim entscheidet diesmal
über das „Beste Kinderhörbuch“, die Preisträgerjury wählt die anderen
fünf Gewinner aus. Die Entscheidungen beider Jurys werden Ende Januar
bzw. Anfang Februar bekannt gegeben.

Der Deutsche Hörbuchpreis wird am 6. März 2018 im WDR Funkhaus am
Wallrafplatz verliehen. Wie in den Vorjahren eröffnet die
Preisverleihung das internationale Literaturfest lit.COLOGNE.

Weitere Informationen zu den Nominierten mit Kurzinhalt,
Jurybegründung und Hörprobe unter
www.deutscher-hoerbuchpreis.de/dhp-2018/die-nominierungen

Fotos unter ARD-Foto.de

Pressekontakt:
Geschäftsstelle Deutscher Hörbuchpreis e.V.
Henrike Wenschkewitz
Ludwigstraße 11
50667 Köln
Fon: +49 221 – 2035 – 2121 / 2127
hoerbuchpreis@wdr-mediagroup.com

Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 11. Jan 2018. gespeichert unter Allgemein, Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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