Der SWR setzt verstärkt auf Information / Mit einem neuen Gesprächsformat, einer 30-minütigen Nachrichtensendung, Produktionen über den Ersten Weltkrieg und der Berichterstattung zur Fußball-WM





Neuheiten in SWR Fernsehen und EinsPlus, Spielfilme
und Doku-Dramen im Ersten und die Übertragung der FIFA WM 2014 aus
Brasilien standen im Fokus des heutigen (8. Mai 2014)
Pressegesprächs. SWR-Intendant Peter Boudgoust und
Landessenderdirektorin Rheinland-Pfalz Simone Schelberg haben dabei
neue Produktionen und Formate vorgestellt.

SWR-Intendant Peter Boudgoust: „Der SWR ist für die Menschen im
Südwesten da. Deswegen setzen wir bei unserer Arbeit auf eine
regionale Ausrichtung, auf aktuelle Themen und eine moderne Anmutung.
So entstehen hochwertige und relevante Produkte für unsere
Zuschauerinnen, Hörer und User. Und das kommt an: Der große Zuspruch
für unsere Radioprogramme zeigt uns schon seit Jahren, dass wir auf
dem richtigen Weg sind. Und die Akzeptanz des SWR Fernsehen war in
den vergangenen Monaten so hoch wie seit Jahren nicht. Wohlgemerkt:
Das ist Quote durch Qualität.“

Höchste qualitative Maßstäbe werden auch bei der Berichterstattung
von der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft aus Brasilien angelegt, der
SWR ist hier Federführer für die ARD. ARD und ZDF werden dabei so eng
noch nie zuvor zusammenarbeiten. Und obwohl die technischen und
redaktionellen Einheiten deutlich schlanker aufgestellt sein werden
als bei der zurückliegenden WM, ist die Berichterstattung umfassender
als je zuvor. Besonders die Social-Media-Berichterstattung wird
erweitert.

Ihrer besonderen öffentlich-rechtlichen Verantwortung werden SWR
und ARD unter anderem mit ihren Schwerpunkten zum Ersten Weltkrieg
gerecht. Das Doku-Drama „14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs“ (27.
und 28.5.2014, ab 21.45 Uhr, im Ersten, vier Folgen) sowie der
Spielfilm „Clara Immerwahr“ (28.5.2014, 20.15 Uhr, im Ersten) setzen
sich mit dem historischen Ereignis auseinander. Das Doku-Drama macht
der SWR gemeinsam mit anderen öffentlich-rechtlichen
Rundfunkanstalten möglich, hier ist eine Art Mentalitätsgeschichte
des Ersten Weltkriegs aus multinationaler Perspektive entstanden. Der
Spielfilm befasst sich mit der außergewöhnlichen Geschichte der
Chemikerin Clara Immerwahr. Sie war Pazifistin und Ehefrau des
Karlsruher Chemieprofessors Fritz Haber, dem so genannten „Vater der
Giftgaswaffen“. Damit setzt der SWR seinen Anspruch um, regionale und
relevante Themen zu identifizieren und spannende Geschichten zu
erzählen.

Regional, relevant und aktuell – diese Attribute beschreiben auch
das legendäre Gesprächsformat „Pro & Contra“ im SWR Fernsehen, das ab
Herbst wieder aufgelegt wird. Damit knüpft der SWR an eine Sendung
an, die der Vorgängersender SDR über 30 Jahre hinweg im Ersten
verantwortet hat. Das Konzept: ein Streitthema, zwei Anwälte,
Sachverständige, informative Beiträge und ein Publikum, das überzeugt
werden muss. Konfliktthemen, über die die Menschen im Südwesten
sprechen, stehen im Zentrum der 45-minütigen Sendung, die ab
September sechs- bis zehnmal pro Jahr ausgestrahlt wird. Clemens
Bratzler und Birgitta Weber moderieren die Sendung im Wechsel.

Ein Herzstück der Neuausrichtung des SWR Fernsehen, nämlich die
verlängerte Nachrichtenausgabe von „Landesschau aktuell“, geht am 3.
November 2014 an den Start. Werktags bieten die beiden Redaktionen in
Mainz und Stuttgart künftig ab 19.30 Uhr eine halbe Stunde
Nachrichten aus dem jeweiligen Land. Die Sendung für Rheinland-Pfalz
wird von Sascha Becker moderiert. An dem Beispiel der verlängerten
Nachrichtensendungen wird besonders deutlich, worum es dem SWR bei
der Neuausrichtung des SWR Fernsehens geht: nämlich entlang seiner
Alleinstellungsmerkmale Regionalität und Aktualität hintergründiger,
qualitativ hochwertiger und journalistisch relevanter zu werden.

Für den ARD-Digitalkanal EinsPlus, den der SWR verantwortet,
wurden neue Formate für die junge Primetime entwickelt. Damit
unterstreicht der SWR einmal mehr, dass er die junge Zielgruppe
versteht und geeignete Programmangebote macht, auch hier geht es also
um Fragen der Relevanz. Musik und Reisen – das sind zwei wichtige
Themen für die Zielgruppe. In „Soundwave2Berlin“ sind sie auf
originelle Art und Weise miteinander verbunden. Zwei Freunde umsegeln
die Welt mit dem Ziel, mit der Musik, die ihnen begegnet, ein
einzigartiges Album zusammenzustellen. Ausgestrahlt wird das im
Spätsommer 2014. Bei „Talk2“ treffen sich zwei Menschen, die sich
noch nicht kennen, und unterhalten sich ohne Moderator. Dadurch
entsteht eine außergewöhnliche Gesprächsatmosphäre. Und weil die
beiden auf einem sich langsam bewegenden Drehteller sitzen, entstehen
auch noch völlig neue Perspektiven. Beim ersten Mal unterhalten sich
die Brasilienexpertin Fernanda Brandao und ESC-Star Roman Lob.
Ausgestrahlt wird am 8. Mai 2014, 20.15 Uhr, in EinsPlus.

Der SWR hat auf allen Ebenen eine Qualitätsoffensive gestartet: Er
liefert in allen Medien relevante Inhalte aus dem Südwesten für den
Südwesten, Hochwertiges für alle Qualitäts- interessierte, ob nun in
den Bereichen Geschichte oder Sport – und er verantwortet
multimediale Programme, die von der jungen Zielgruppe für die junge
Zielgruppe erstellt werden.

Fotomaterial gibt es unter ARD-Foto.de, Pressemappe unter
SWR.de/presse.

Pressekontakt:
Heike Rossel, Tel.: 06131/929-33272, heike.rossel@swr.de

veröffentlicht von am 8. Mai 2014. gespeichert unter Fernsehen, Musik. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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