Der rumänische Autor Radu Ciorniciuc erhält den phoenixpreis 2020 – 8. Oktober 2020





Der rumänische Journalist und Dokumentarfilmer Radu Ciorniciuc wird im Rahmen des Film Festival Cologne mit dem phoenixpreis ausgezeichnet. Damit würdigt der Dokumentations- und Ereigniskanal sein Erstlingswerk: “ACASA – MY HOME”. Er hat hiermit einen herausragenden Dokumentarfilm mit einem hervorragenden Auge für menschliche Geschichten von gesellschaftlicher Bedeutung geschaffen. Auch sein soziales Engagement, das er in diesem eindringlichen Film mit Gefühl und Tiefgang umsetzt, hat überzeugt.

Der Film ist Ergebnis einer vierjährigen Langzeitbeobachtung einer elf-köpfigen Familie, die am Rand der Gesellschaft in Sichtweite der Stadt Bukarest lebt. Hier, in einem abgeschieden Flussdelta, aber in Einklang mit der Natur wohnt das Paar mit ihren neun Kindern, bevor sie zwangsweise umgesiedelt und auseinander gerissen werden. Radu Ciorniciuc hat das Leben und den sozialen Bruch dieser besonderen Großfamilie nicht nur porträtiert, er hat sie auch umfassend betreut, und ihr geholfen, wieder zusammen zu finden.

Eva Lindenau, Programmgeschäftsführerin (ARD) des Ereignis-und Dokumentationskanals von ARD und ZDF, übereicht den mit 10.000 Euro dotierten phoenixpreis am Donnerstagabend (8. Oktober 2020) bei den Film Festival Cologne Awards im Kölner Palladium. In ihrer Laudatio würdigt sie das umfassende Engagement von Ciorniciuc, der während der jahrelangen Dreharbeiten auch ein Buch über die Familie geschrieben und eine App entwickelt hat, die zahlreiche Freiwillige zur Hilfe motivierte.

“ACASA – MY HOME zeigt auf besondere Weise, dass herausragende Dokumentationen vielschichtige Geschichten aus verschiedenen Blickwickeln beleuchten können”, so Eva Lindenau. Nur mit Langzeitbeobachtungen habe der Preisträger die komplexen Umstände so eindrucksvoll einfangen können. Besonders hervorzuheben sei, so Lindenau, der multimediale Ansatz, der einen großen Beitrag zur Verbesserung der Situation der Protagonisten geleistet habe.

phoenix Doku-Chef Jean-Christoph Caron unterstrich, dass phoenix Dokumentarfilme in Spielfilmlänge besonders pflege und sie deshalb auch zur Primetime zeige.

phoenix zeichnet mit seinem Preis seit 2001 herausragende Dokumentationen im Kinoformat aus. Frühere Preisträger waren unter anderem die Dokumentarfilmerin Nanfu Wang, die Filmemacher Chris Martin, Kevin Macdonald, Joshua Oppenheimer und Pieter-Jan De Pue.

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veröffentlicht von am 8. Okt 2020. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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