Der rbb eröffnet umweltfreundliche Energiezentrale (FOTO)





Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) stellt seine
Energieversorgung um. Auf dem Gelände an der Berliner Masurenallee
ist eine moderne Energiezentrale entstanden. Diese wurde am 14. Mai
2019 feierlich eröffnet. Sie versorgt den Sender mit großen Mengen an
Wärme-, Kälte- und Elektroenergie und das weitgehend unabhängig von
externen Anbietern. So spart der rbb Geld, Energie und reduziert
seine Kohlendioxid-Emissionen erheblich. Das Projekt entlastet also
Umwelt und Finanzen.

Patricia Schlesinger, Intendantin des rbb: „Wir prüfen konsequent,
wie wir mit den Rundfunkbeiträgen möglichst wirtschaftlich umgehen.
Durch dieses Projekt bleibt mittelfristig mehr Geld für hochwertiges
Programm. Wir entlasten außerdem die Umwelt, das ist ein schöner
Gewinn für alle.“

Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz: „Die neue
Energiezentrale des rbb ist ein Berliner Leuchtturmprojekt für den
Klimaschutz. Der rbb zeigt in vorbildlicher Weise, dass sich
Klimaschutz in doppelter Hinsicht auszahlt – für das Klima und für
die Wirtschaftlichkeit. Der rbb leistet einen wichtigen Beitrag zur
Erreichung der Berliner Klimaschutzziele.“

Der rbb hat von einer Energienutzung auf eine Energieerzeugung
umgestellt. In den Bereichen Wärme, Kälte und Strom wird er seine
Energie dann größtenteils selbst produzieren. Der rbb bezieht
lediglich in Spitzenzeiten zusätzlich Strom durch einen
Stromlieferanten. Die Einsparungen belaufen sich auf 900.000 Euro pro
Jahr.

Gleichzeitig spart der rbb mit dieser Art der Energieerzeugung
jährlich rund 3.100 Tonnen Kohlendioxid gegenüber dem Ausgangszustand
der Energielieferung ein. Die Nutzung von
Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlagen wird von der EU und dem Land
Berlin gefördert. Diese Art der Energieerzeugung berücksichtigt die
knappen Ressourcen. Die Energie wird am Ort umgewandelt und kann ohne
lange Umwege mit hohem Wirkungsgrad vor Ort genutzt werden.

Die Realisierung dieses zukunftsweisenden Vorhabens wurde von der
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz durch das
Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) unterstützt.
Hierfür wurden EU-Mittel in Höhe von 2,15 Mio. Euro aus dem Fonds für
regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt. Grundlage für die
Förderung und deren Höhe ist die Reduzierung des CO2-Ausstoßes durch
die neue Energieerzeugung. Das Förderprogramm BENE steht für die
Umsetzung der Klimaschutzziele in Berlin zur Verfügung. Im
Förderzeitraum 2014 bis 2023 können Projekte, die zu einer deutlichen
Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen, mit Hilfe von
Zuschüssen aus dem EFRE-Fonds und dem Land Berlin gefördert werden.
Das Ziel der CO2-Neutralität bis 2050 soll hierdurch unterstützt
werden.

Nähere Informationen zum Berliner Programm für Nachhaltige
Entwicklung finden Sie unter www.berlin.de/bene.

Pressekontakt:
Tobias Potratz
Tel 030 / 97 99 3 – 12 125
Tobias.Potratz@rbb-online.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 14. Mai 2019. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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