„Der Räuber“ kommt niemals an / ZDF/Das kleine Fernsehspiel zeigt Benjamin Heisenbergs Spielfilm





Auf einer wahren Geschichte basiert Benjamin
Heisenbergs Berlinale-Wettbewerbsfilm „Der Räuber“. Johann
Rettenberger ist Marathonläufer und Serienbankräuber. Der
Freiheitsdrang und die kriminelle Energie des Einzelgängers halten
eine Nation in Atem. „Der Räuber“ ist am Montag, 12. August 2013,
0.20 Uhr, im ZDF zu sehen. Es ist das fünfte kleine Fernsehspiel der
Newcomer-Reihe „Shooting Stars – Junges Kino im Zweiten“. In den
Hauptrollen spielen Andreas Lust und Franziska Weisz.

„Der Räuber“ erzählt die Geschichte eines vielseitig begabten
Mannes: Johann Rettenberger, erfolgreicher Marathonläufer und
Serienbankräuber. Nüchtern und präzise misst er Herzfrequenz,
Belastung, Ausdauer und Effektivität – bei Trainingsläufen ebenso wie
bei den Banküberfällen, die er, aberwitzig maskiert und mit einer
Pumpgun bewaffnet, ausführt. Er lebt mit seiner Freundin Erika in
Wien, die lange nichts von seiner Sucht merkt. Als er entdeckt wird,
tragen ihn seine Beine vor einem gewaltigen Polizeiaufmarsch davon.
Einer wie er kann kein Ziel haben: Reine, beständige Bewegung ist der
Zustand, auf den der Räuber zuläuft. Weiter, immer weiter führt ihn
seine Flucht, an ein Ankommen ist nicht zu denken.

Benjamin Heisenbergs zweiter abendfüllender Spielfilm nach
„Schläfer“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Martin Prinz, der
auf einer wahren Begebenheit der österreichischen Kriminalgeschichte
beruht. Er porträtiert den Räuber als Hochleistungssportler seines
Fachs, als Endorphin-Junkie, als Liebenden und Freiheitssuchenden.
„Ich sehe ihn als eine Art Naturphänomen, getrieben von einer inneren
Energie, die ihn dazu bringt, Bankraub und Laufen zu einem Extrem zu
treiben. Andererseits hat er aber auch das Bedürfnis nach Leben,
Liebe, Berührung und Beziehung. Das widerspricht sich dramatisch und
wird letztendlich tragisch“, sagt Autor und Regisseur Benjamin
Heisenberg über seinen Protagonisten.

Benjamin Heisenbergs preisgekröntes Spielfilmdebüt „Schläfer“,
ebenfalls eine Koproduktion mit dem ZDF und ARTE, hatte 2005 in der
Reihe „Un Certain Regard“ in Cannes Premiere und wurde mit
zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

ZDFkultur wiederholt „Der Räuber“ am Freitag, 16. August, 20.15
Uhr und 0.20 Uhr, außerdem am Sonntag, 18. August, 23.30 Uhr und 3.45
Uhr.

http://twitter.com/ZDF_DKF

Fotos sind erhältlich über die ZDF-Pressestelle, Telefon: 06131 –
70-16100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/shootingstars

Mainz, 9. August 2013

ZDF-Pressestelle

Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle
Telefon: +49-6131-70-12121
Telefon: +49-6131-70-12120

veröffentlicht von am 9. Aug 2013. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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