Demenz – Einzelschicksal oder Volkskrankheit?





Derzeit leiden ca. 1,6Millionen Menschen an der chronischen Erkrankung – Tendenz steigend. 2025 könnte es bereits doppelt so viele Betroffene geben.
Es gibt bis heute Defizite bei der Ursachenerforschung von Demenz sowie bei der frühzeitigen Diagnose und kaum Kenntnisse, wie die Krankheit verhindert werden kann und keine Heilungsmöglichkeiten.
Die überwiegende Mehrheit aller Betroffenen wird zuhause liebevoll und aufopfernd von ihren Angehörigen betreut und gepflegt. Allerdings sind die Angehörigen mit dieser Aufgabe hoffnungslos überfordert – mit Folgen auf die eigene Gesundheit. Sie werden häufig depressiv und leiden an psychosomatischen Beschwerden. Auch auf den Pflegestil wirkt sich die Überlastung aus, der Umgangston wird rauer, die Gefahr von häuslicher Gewalt steigt und die Einweisung ins Heim erfolgt früher. Der finanzielle Aufwand für die Pflege übersteigt häufig die Möglichkeiten.
Durch gezielte Unterstützungen kann bei vielen Betroffenen der Verlauf der Krankheit bzw. der fortschreitende Verlust von Fertigkeiten in einem begrenzten Umfang verzögert und damit ihre Lebenssituation und die ihrer Angehörigen verbessert werden.
Zwar haben sich Verbände der Wohlfahrtspflege, sowie Gewerkschaften zusammengeschlossen, um Verbesserungen für Pflegebedürftige und Angehörige zu fordern. Aber die Forderung nach immer mehr staatlicher Finanzierung stößt dort an ihre Grenzen, wo die öffentlichen Mittel nicht oder nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Fordern allein reicht also nicht, vielmehr sind Initiativen gefragt, um die Situation von demenzkranken Mitbürgern und ihren pflegenden Angehörigen zu verbessern.

Eine solche Initiative ist in Haßloch entstanden. Dort hat sich der Verein Die Demenz-Hilfe – 33 Mensch- in- Not e.V. gegründet. Unter dem Motto: „Grenzen überwinden und Helfen“ setzt er Spendengelder dafür ein.
Der Verein vereinbart mit den beauftragten Pflegediensten Art und Umfang von bedarfsgerechten und zielgerichteten Leistungen, die über die Pflegestufe hinausgehen und von den Pflegekassen nicht übernommen werden.
Das einzigartige ist, dass die Spendengelder ohne jeden Verwaltungsaufwand zu 100% bei den Betroffenen ankommen.
Möglich macht dies die Kooperation mit dem Sozialsponsoring-Netzwerk „Wir helfen – Du auch“. http://www.wirhelfen-duauch.online
Dieses übernimmt alle internen Kosten des Vereins und kommt auch für das Controlling der Pflegedienste und deren erbrachten Leistung auf.

Im InternetRadio www.radio33smr.com wird vom Verein die Sendung „Unsere Schlagertruhe“ gestaltet. “ Eine Reise in die Welt der alten Schlager“ die an glückliche Momente des fast vergessenen Lebens erinnern sollen. Unser Ziel ist es, in dieser Zeit etwas Freude am Leben zu vermitteln. Auch den pflegenden Angehörigen soll die Sendung ein paar Augenblicke der Ruhe und Entspannung verschaffen. Momente in Nostalgie – ein therapeutischer Ansatz!
Auch wird der Verein hierrüber Fachsendungen zum Tema Demenz gestalten.

Mittlerweile weiß jeder Deutsche von dieser Krankheit oder ist sogar in seinem Umfeld selbst mit ihr konfrontiert. Und niemand kann sicher sein, mit fortschreitendem Alter nicht selbst davon betroffen zu werden. Schön, wenn dann genügend Spenden aufkommen, um zu helfen. Verdient haben es die Betroffenen allemal.

Weitere Informationen unter: www.33mensch-in-not.de

veröffentlicht von am 14. Dez 2017. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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