“Dekorieren ist eine Wissenschaft für sich” – Fürstin Gloria von Thurn und Taxis im Kontraste-Interview





“Dekorieren ist eine Wissenschaft für sich” – Fürstin Gloria von Thurn und Taxis sprach im Interview mit dem ARD-Politikmagazin Kontraste über die Folgen der Corona-Krise für Mütter.

Zu den Vorteilen der Corona-Krise für die Frauen:

“Es ist attraktiv für uns Frauen zu Hause zu bleiben und es geht ja schon los mit der Dekoration. Ein Haus zu dekorieren ist eine Wissenschaft für sich. Da gibt–s tausend Sachen, die man zu Hause machen kann. Das hat man ja jetzt in der Krise gesehen. Die Leute haben angefangen zu renovieren, haben sich um Ihren Garten gekümmert. Deswegen waren ja die Baumärkte sofort voll.”

“Die Familie ist etwas Tolles und Familie ist auch ein Beruf. (…) Ich meine, wenn das Geld reichen würde, würden sicher viele Frauen gerne zuhause bleiben und sich zu Hause kümmern. Da sind ja viele Sachen zu tun.”

“Die Frau zuhause sitzt nicht rum und macht langweilige Dinge, sondern auch die Wäsche gut zu sortieren, bedeutet weniger Konsum. Das bedeutet, dass man nicht ununterbrochen neue Klamotten kaufen muss, wenn die Klamotten gut gepflegt werden.”

Zu der Belastbarkeit von Männern und Frauen:

“Wir Frauen sind extrem belastbar und das ist ja auch der große Unterschied zwischen unserem Geschlecht und dem männlichen Geschlecht, dass wir eben mehrere Dinge auf einmal können. Männer sind sehr gut in singulären Dingen. Sie können sich sehr gut konzentrieren aber nicht zwei, drei Sachen gleichzeitig machen.”

Zur natürlichen Bestimmung der Frau:

“Die Familie ist der Platz, an dem sich eine Frau natürlicherweise am wohlsten fühlt und wenn sie sich nicht wohlfühlt, dann sucht sie sich eine Alternative. Eine Frau ist heutzutage so befreit und so emanzipiert, dass sie ihr Schicksal in die Hand nehmen kann. Es ist nicht mehr so wie vor hundert Jahren, wo man als Heimchen am Herd verurteilt war und darauf warten musste, dass einen der Mann abgeholt hat und eine Aufgabe zugewiesen hat. Das ist überhaupt nicht mehr der Fall. Das Tempo bestimmen heutzutage wir Frauen.”

Zur Überbelastung zu Hause:

“Frauen sind einfach Multitasking-Weltmeister und das birgt die Gefahr, dass man dann auch nicht nur von der Gesellschaft, sondern auch von der Familie überbelastet wird und dann irgendwann aufschreien muss: Ich kann nicht mehr! Es ist schon sehr viel Arbeit zu Hause. Das darf man nicht unterschätzen.”

Auszüge des Interviews sind in der Kontraste-Sendung vom 04.06.2020 zu sehen.

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veröffentlicht von am 5. Jun 2020. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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