Datenjournalismus, Service, Unterhaltung: Lokalzeitungen zeigen sich in der Corona-Krise in Höchstform / Guter Lokaljournalismus unverzichtbar/ Magazin drehscheibe präsentiert die besten Beispiele





Haben die Medien in der Corona-Krise versagt? Von verschiedenen Seiten wird derzeit dieser Vorwurf erhoben. Es kämen immer die gleichen Experten zu Wort, Einschränkungen der Grundrechte würden nicht hinterfragt, Zahlen unkritisch weiterverbreitet, so die Meinung einiger Medienforscherinnen und -forscher.

Die drehscheibe, das Magazin für Lokaljournalisten der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, kommt zu einem anderen Ergebnis, vor allem beim Blick auf den Lokaljournalismus. Seit Beginn der Krise sichtet die Redaktion intensiv die lokale Corona-Berichterstattung und sammelt die Best-Practice-Beispiele in Presseschauen, in der jüngsten Printausgabe, in einem Online-Dossier und einer Themenwoche. Das Ergebnis: “Selbstbewusst, serviceorientiert, experimentierfreudig, aktuell und kreativ zeigt sich der Lokaljournalismus in der Krise”, betont Anke Vehmeier, die Leiterin des Lokaljournalistenprogramms der bpb, in dessen Rahmen die drehscheibe erscheint. “Spätestens jetzt muss jedem Bürger, Politiker und Medienwissenschaftler klar sein, wie leistungsfähig Lokaljournalismus ist”, sagt Vehmeier. “Der Lokaljournalismus ist da, wenn man ihn braucht. Er ist unverzichtbar.”

Diese Sicht unterstützen auch Chefredakteurinnen und Chefredakteure aus dem Lokalen. “Wenn das Corona-Virus das ganze öffentliche Leben lahmlegt, läuft der Lokaljournalismus zur Hochform auf”, meint etwa Marc Rath, der Chefredakteur der Landeszeitung für die Lüneburger Heide im Gespräch mit der drehscheibe. Und die Leserschaft würdigt das Engagement, wie Ulrike Trampus, Chefredakteurin der Ludwigsburger Kreiszeitung, berichtet: “Jetzt, in diesen unsicheren Zeiten, schätzen unsere Leserinnen und Leser, dass sie mit uns direkt vor der Haustüre einen Ansprechpartner haben, der sich um ihre Fragen kümmert, sie zu beantworten versucht und auch ein wenig Zerstreuung in den ziemlich gewöhnungsbedürftig gewordenen Alltag bringt.”

Mehr Best Practice denn je

Insbesondere im datenjournalistischen Bereich und bei den Podcasts habe sich in den vergangenen Wochen im Lokaljournalismus viel getan, betont Stefan Wirner, Redaktionsleiter der drehscheibe. “Es gibt so viele zeigenswerte und hörenswerte Best-Practice-Beispiele wie selten”, sagt er.

Die Berichterstattung über Corona im Lokalen bündelt die drehscheibe hier:

https://www.drehscheibe.org/corona.html

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Seit mehr als 30 Jahren bringt die drehscheibe frischen Wind in die Berichterstattung und liefert neue Ideen fürs Lokale. Das Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung präsentiert jeden Monat auf 32 Seiten die besten Themen und Konzepte aus Lokalredaktionen. Bestellen Sie jetzt ein Probeexemplar der Printausgabe unter info@drehscheibe.org.

Pressekontakt:

Noch Fragen? Besuchen Sie http://www.drehscheibe.org. Oder rufen
Sie uns an: Stefan Wirner, Redaktionsleiter drehscheibe, Tel.: 030/695 665 22,
Mail: wirner@raufeld.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/50373/4587068
OTS: bpb: Bundeszentrale für politische Bildung

Original-Content von: bpb: Bundeszentrale für politische Bildung, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 4. Mai 2020. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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