Das polnische Gegenwartskino ist sehr nah an Deutschland, näher als je zuvor und näher, als man vielleicht denkt / Und das nicht nur auf Grund der Nachbarschaft





Polnischer Film on Tour 7 in Düsseldorf und Münster:
November-Dezember 2018

Das Ziel und der große Wert wichtiger Kunst ist es, dass sie die
Welt nicht teilt, sondern dass sie die Menschen zusammenbringt. In
Berlin spielt die komplette Handlung des polnischen Films „Beyond
Words“ von Urszula Antoniak (Nothing Personal, Code Blue), die selbst
seit über 20 Jahren in den Niederlanden lebt. Sie widmet ihren Film
der Problematik der Immigration und erzählt die Geschichte eines
jungen Anwalts aus Polen, der in Berlin erfolgreich arbeitet.
Antoniak geht es auch um die Suche nach Identität, aber nicht im
nationalen Sinne. Die Regisseurin sagt: „Für mich ist Identität etwas
Existentielles, sie läuft nicht auf die Nationalität hinaus.“

Der Film „Cold War“ spielt u.a. im geteilten Berlin der
Nachkriegszeit. Inszeniert wurde das Werk von Oscar-Preisträger Pawel
Pawlikowski (Ida). In Cannes wurde er 2018 mit der Goldenen Palme für
die Beste Regie ausgezeichnet. Pawlikowski nimmt das Publikum
wiedermal auf eine Reise durch die Turbulenzen der Geschichte. In der
Welt herrscht der Kalte Krieg und Europa wird vom Eisernen Vorhang
geteilt. Wiktor flieht nach Paris. Zula bleibt im kommunistischen
Polen. Zwischen Heimat und Exil, zwischen Leidenschaft und Verlust
sind Frankreich, Jugoslawien und Polen die weitern Schauplätze der
fatalen Romanze eines Paares, das ohne einander nicht leben und
miteinander keinen Frieden finden kann.

Seit einigen Jahren erhalten polnische Filme wichtige Preise auf
der Berlinale. Ein Beispiel dafür ist die Regisseurin Malgorzata
Szumowska, deren Film „Die Maske“ in diesem Jahr den Silbernen Bären
für die Beste Regie bekommen hat. Ihr Protagonist Jacek erhält nach
einem Unfall durch eine Transplantation ein neues Gesicht. Die
Familie ist verstört, die fromme Dorfgemeinschaft lässt ihn hängen.
Der Film erzählt über den Umgang mit dem Fremden und folgt den
Konventionen der schwarzen Komödie.

Deutsche Produzenten wie das Studio Pandora Film finanzieren auch
polnischen Filme. Einer von ihnen ist „Another Day of Life“ unter der
Regie des polnisch-spanischen Duos Damian Nenow und Raúl de la
Fuente. Der Film erzählt die packende Geschichte einer dreimonatigen
Reise des bekannten polnischen Journalisten und Reporters Ryszard
Kapuscinski durch das kriegszerstörte Angola. Er basiert auf Motiven
seines gleichnamigen Buches und verwebt meisterhaft Animation mit
dokumentarischen Bildern.

Die oben genannten Filme laufen in der Reihe „Polnischer Film on
Tour 7″, organisiert vom Polnischen Institut Düsseldorf und werden im
November im Kino Bambi in Düsseldorf und im Dezember im Cinema in
Münster gezeigt, als ein exklusives Angebot für das deutsche
Kinopublikum am Vorabend ihrer Deutschlandpremieren.

http://ots.de/EkCRvG

Pressekontakt:
Lidia Jansen, Filmreferentin im Polnischen Institut Düsseldorf
lidia.jansen@instytutpolski.org
Tel. + 49 211 86696-14

Original-Content von: Polnisches Institut Düsseldorf, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 2. Nov 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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