Das Erste: “Menschen bei Maischberger” am Dienstag, 8. November 2011, 22.45 Uhr im Ersten





Thema:

“Ticks, Panik, Phobien – Wann wird die Macke zur Krankheit?”

Hella von Sinnen und Cornelia Scheel (Autorinnen)
Dr. Manfred Lütz (Psychiater)
Rosa von Praunheim (Filmregisseur)
Nicole Degner und Holger T. Kirk (Tiertrainer/Seminare gegen
Tierphobien)
Sebastian Schlösser (Regisseur, war manisch-depressiv)

Hella von Sinnen und Cornelia Scheel
Sie sind das berühmteste Frauenpaar Deutschlands. Seit 20 Jahren lebt
die Kölner Entertainerin Hella von Sinnen an der Seite von Cornelia
Scheel, Tochter von Mildred und Walter Scheel. In ihrem gerade
erschienenen Buch “Des Wahnsinns fette Beute” befragen sie Prominente
nach Ängsten, Macken und Ritualen – und sparen die eigenen nicht aus.
“Liebe ist, die Macken des anderen putzig zu finden”, sagt Hella von
Sinnen.

Dr. Manfred Lütz
“Irgendeinen Hau hat doch jeder”, sagt der Psychiater und warnt
davor, bei Macken und Marotten gleich zum Arzt zu gehen. “Im
Gegenteil: Die Leute sind heute viel zu normal. Es gibt viel zu viele
Normopathen, also Leute, die so normal sind, dass es weh tut”, sagt
der Bestsellerautor (“Irre. Wir behandeln die Falschen, unser Problem
sind die Normalen”). Die psychische Krankheit beginne erst da, wo
Menschen unter ihrer Außergewöhnlichkeit litten, so der Leiter einer
psychiatrischen Klinik in Köln.

Rosa von Praunheim
Als Hypochonder bereiten ihm selbst leichte Ohrenschmerzen schwerste
Sorgen: “Besonders schlimm sind Wochenenden und Weihnachten. Wenn ich
weiß, meine Hausärzte sind nicht da, übermannt mich die Panik”, sagt
der Regisseur. Oft quäle ihn grundlos auch eine tiefe Angst,
vergiftet zu werden: “Dann muss mein Freund im Restaurant alles
vorkosten. Ich habe ja viele provozierende Filme gemacht, insofern
gab es viele, die mich vergiften wollten”, behauptet Rosa von
Praunheim.

Nicole Degner und Holger T. Kirk
Spinnen, Schlangen, Skorpione: Was bei den meisten Menschen Ekel oder
Panik auslöst, ist für die beiden Tiertrainer Alltag. Eine meterlange
Python über der Schulter tragen oder eine Vogelspinne über die Hand
laufen lassen: Wer ein Angstseminar bei Nicole Degner und Holger Kirk
besucht hat, soll seine Phobien vor allem, was kriecht, krabbelt und
schlängelt, überwinden.

Sebastian Schlösser
Er war der Shooting-Star der deutschen Theater-Szene. Mit 27 Jahren
inszenierte er im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Gleichzeitig
war er jahrelang gefangen zwischen Größenwahn und Depressionen. Nach
mehreren Zusammenbrüchen ging der Regisseur 2005 freiwillig in die
Psychiatrie. Die Diagnose: manisch-depressiv. In seinem Buch “Lieber
Matz, Dein Papa hat –ne Meise” beschreibt der heute 34-Jährige seinem
kleinen Sohn die Krankheit.

“Menschen bei Maischberger” ist eine Gemeinschaftsproduktion der
ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit der Vincent TV GmbH.
(Redaktion: Hans-Georg Kellner)

Pressekontakt:
POSITION Institut für Kommunikation, Silke Doering
Tel.: 0221 / 931806 – 18, Fax: 0221 / 33180 – 74,
E-Mail: silke.doering@position.de

veröffentlicht von am 4. Nov 2011. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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