Das Erste: „Ein begnadeter Volksschauspieler“: Jan Fedder feiert sein 50. Film- und Bühnenjubiläum (FOTO)





Mehr Hamburg geht nicht. Geboren und aufgewachsen auf St. Pauli
als Sohn eines Wirts und einer Tänzerin, Sänger im Knabenchor des
Michel, dort auch getauft und vermählt – Jan Fedder ist mittlerweile
ein eigenes Wahrzeichen der Hansestadt. Seit seinem 13. Lebensjahr
steht er auf der Bühne und vor der Kamera, heute feiert Jan Fedder
sein 50. Bühnen- und Filmjubiläum. Ein besonderer Moment für einen
besonderen Schauspieler: „Früher wollte ich nur 50 Jahre alt werden,
jetzt mache ich den Beruf schon seit 50 Jahren. Das ist eine
Sensation, dass der liebe Gott mich so lange hat durchhalten lassen.“

Gratulationen kommen vor allem von den Kollegen der ARD-Serie
„Großstadtrevier“, in der Fedder seit 1992 in mittlerweile fast 400
Folgen als Polizist Dirk Matthies für Recht und Ordnung sorgt.
Manchmal auch für Gerechtigkeit und Unordnung, da entspricht Matthies
dem Fedder: menschlich, handfest und durchaus offen, starre Regeln
mit einem Augenzwinkern weich zu biegen. So beschreibt ihn auch
Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, auf der
internen Jubiläumsfeier am Set vom „Großstadtrevier“ in
Hamburg-Bahrenfeld: „Mensch aus dem Volk, ausgeprägtes Lokalkolorit,
Dialekt, Charakter, Original. Einer, der aus dem Bauch heraus spielt.
Das passt! Das ist Jan Fedder, ein begnadeter Volksschauspieler.“
NDR-Intendant Lutz Marmor drückt in seiner Ansprache aus, dass das
feierliche Beisammensein an diesem Tag umso mehr Anlass zur Freude
gibt, weil es Jan Fedder gesundheitlich wieder besser geht: „Gerade
in den Zeiten deiner Krankheit hast du durch das Publikum viel
Zuspruch und Unterstützung erfahren, vor allem aber hast du selbst
immer gekämpft, gekämpft und gekämpft, um auf die geliebte Bühne
zurückzukommen. Schön, dass wir heute hier stehen und sagen können:
Ja! Du bist wieder da!“

Jan Fedders Fangemeinde besteht damals wie heute weit über
Hamburgs Landesgrenzen hinaus, seine Karriere hätte auch eine
internationale werden können. Fedders erste größere Rolle war die des
Pilgrim in „Das Boot“, heute ein Stück Filmgeschichte. Doch der
Schauspieler bleibt Norddeutschland treu. Mit „Der Mann im Strom“,
„Das Feuerschiff“ und „Die Auflehnung“ vollendete Jan Fedder jeweils
als Hauptdarsteller eine Film-Trilogie nach Romanen von Siegfried
Lenz, einem Schriftsteller, dem er sich nach wie vor sehr verbunden
fühlt. Theater, Kino, Fernsehen – die Bühne ist Jan Fedders Leben.
Und auch sein Lebenselixier. Nach seiner schweren Erkrankung ist es
die Arbeit beim „Großstadtrevier“ und für die NDR-Serie „Neues aus
Büttenwarder“, die ihm Kraft und Ansporn gibt. Fedder: „Ich bin
restlos glücklich und habe alles, was mein Herz begehrt. Mir geht es
wieder gut und das soll so bleiben, damit ich auch weiter arbeiten
kann. Darum wünsche ich mir für die Zukunft nur eine Tüte
Gesundheit.“

Foto unter ard-foto.de

Pressekontakt:
Dr. Bernhard Möllmann, Presse und Information Das Erste
Tel.: 089/5900-42887, E-Mail: bernhard.moellmann@DasErste.de
Sandra Lindenberger, fp frontpage communications
Mobil: 0171/211171, E-Mail: slindenberger@frontpagecom.de

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veröffentlicht von am 19. Sep 2018. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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