Das Erste: Dreharbeiten für das ARD-Doku-Drama “Meine Tochter Anne Frank” in Potsdam und Berlin





Nach den dokumentarischen Dreharbeiten in
Frankfurt am Main, Jerusalem, Haifa, Tel Aviv, Amsterdam, Basel, New
York und Sao Paulo werden zurzeit in Potsdam und Berlin die
Spielszenen des Doku-Dramas “Meine Tochter Anne Frank” gedreht. Mit
neuem Archivmaterial und bisher unveröffentlichten Fotos sowie
berührenden Interviews mit Zeitzeugen entsteht ein Film, der sich mit
der Vater-Tochter-Beziehung sowie dem Verrat an den acht
Hinterhausbewohnern beschäftigt. Die Hauptdarsteller sind die
Frankfurterin Mala Emde als Anne Frank und Götz Schubert, der ihren
Vater Otto spielt. “Mich bewegt die Geschichte von Anne zutiefst, und
gerade für mich als Frankfurterin ist es eine besondere Ehre, Anne
spielen zu dürfen”, freut sich die Abiturientin Mala Emde, die bei
einem Casting im Hessischen Rundfunk für die Rolle ausgewählt wurde.

Der Name Anne Frank steht für Mut und Zuversicht in hoffnungslosen
Zeiten. Durch ihr Tagebuch, in dem sie das Leben im Versteck, aber
auch ihre Träume, ihre Wünsche, ihre Ängste und ihre Sehnsüchte
beschrieb, ist Anne Frank zu einer engen Vertrauten, Freundin und
Leidensgenossin unzähliger Menschen aus allen Generationen in der
ganzen Welt geworden. Annes Tagebuch ist Weltliteratur.

Für dieses Doku-Drama dürfen die Drehbuchautoren Hannah und
Raymond Ley (u.a. “Eine mörderische Entscheidung”, Grimme Preis 2014)
erstmals auf den gesamten Text zugreifen, darunter auch auf jene
Teile des Tagebuchs, die Otto Frank jahrzehntelang zu persönlich und
zu intim für eine Veröffentlichung erschienen waren. Sie erzählen
Annes Geschichte wesentlich aus der Perspektive ihres Vaters. Der
Frankfurter Kaufmann Otto Frank war 1945 aus dem Vernichtungslager
Auschwitz nach Amsterdam zurückgekehrt. Weder seine Frau noch seine
geliebten Töchter Margot und Anne hatten den Holocaust überlebt.
Durch Annes Tagebuch aber lernte er seine Tochter nach ihrem Tod neu
kennen. Eine berührende und neue Erzählperspektive. Regie führt
Raymond Ley.

Die ARD koproduziert das Doku-Drama unter Federführung des
Hessischen Rundfunks (Redaktion: Esther Schapira) und Beteiligung des
WDR und rbb. Produziert wird der Film von der AVE Gesellschaft für
Fernsehproduktion mbH. AVE und Zeitsprung Pictures GmbH, die
sämtliche Verfilmungsrechte am Tagebuch der Anne Frank weltexklusiv
erworben haben, verwirklichen zeitgleich einen internationalen
Kinofilm zu dem Stoff. Produzenten sind Walid Nakschbandi und Michael
Souvignier. Ko-Produzent des Doku-Dramas ist Peter-Christian Neumann.
Die Dokumentation wird Anfang 2015 im Ersten ausgestrahlt.

Pressekontakt:
Christian Bender, HR-Pressestelle, Tel: 069/155 2290,
E-Mail: christian.bender@hr.de

veröffentlicht von am 14. Mai 2014. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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