Das Erste / Abschluss der Dreharbeiten zum ARD-Film „Heute ist nicht alle Tage“ (AT), dem ersten Teil einer dreiteiligen Spielfilmtrilogie





Heute fragen wir uns, wie es in den 90er Jahren
wieder zur Radikalisierung und Ausweitung einer rechten Szene kam,
die nie ganz verschwunden war. Die beispiellose Mordserie des
Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), von 2000 bis 2007, die
2011 mit dem Tod von zwei mutmaßlichen Tätern endete, ist ein
grausamer Kulminationspunkt: Zehn Morde an acht türkischstämmigen und
einem griechischen Kleinunternehmer sowie einer Polizistin,
mindestens zwei Bombenanschläge und fünfzehn Banküberfälle sind
unaufgeklärt. Und bis heute gibt es keine hinreichende Erklärung für
die Geschehnisse.

Seit Mai 2013 läuft in München vor dem Oberlandesgericht der
Prozess gegen die Hauptangeklagte Beate Zschäpe. Heute, 2015, sind
wir von der Wahrheit der Hintergründe dieser rechtsradikalen Morde
weiter entfernt denn je.

Seit Anfang April entstand in Berlin und Jena „Heute ist nicht
alle Tage“(AT), der erste Teil einer aufwendigen Spielfilmtrilogie,
die Gabriela Sperl („Tannbach“, „Die Flucht“) gemeinsam mit Quirin
Berg und Max Wiedemann für die ARD (SWR, WDR, BR, ARD Degeto, in
Zusammenarbeit mit dem MDR) produziert. Ausführende Produzentin ist
Sophie von Uslar.

Vorausgegangen ist den Dreharbeiten eine zweijährige intensive
Recherchearbeit.

Gestern fiel in Jena die letzte Klappe von „Heute ist nicht alle
Tage“ (AT), dem ersten Teil dieser Trilogie. Redaktion: Martina
Zöllner und Uli Herrmann (SWR/Federführung), Christine Strobl (ARD
Degeto) Christian Schwochow („Der Turm“) führt Regie nach einem
Drehbuch von Thomas Wendrich. Für die Kamera zeichnet Frank Lamm
verantwortlich. In den Hauptrollen spielen Albrecht Schuch als Uwe
Mundlos, Sebastian Urzendowsky als Uwe Böhnhardt und Anna Maria Mühe
als Beate Zschäpe. Der erste Teil dieser umfassenden Filmtrilogie
beleuchtet die Geschichte und die Hintergründe des NSU
(Nationalsozialistischen Untergrund). Im Mittelpunkt stehen Aufbau
und Radikalisierung der rechten Szene seit Anfang der 90er Jahre, die
zunehmende Gewaltbereitschaft im rechten Milieu sowie die Entstehung
der Terrorzelle. Wie konnten sich drei jungen Menschen mit
bürgerlicher Herkunft, die 1989 in einer Welt lebten, in der für ihre
Generation gleichzeitig alles und nichts möglich schien, für den
rechtsterroristischen Untergrund entscheiden?

In den kommenden Monaten entstehen die zwei weiteren Teile dieses
brisanten Spielfilmprojekts. Diese erzählen das Phänomen aus Sicht
der Opfer und der Ermittler.

Teil 2 widmet sich der Geschichte der Opfer. Regie führt Züli
Aladag nach einem Buch von Laila Stieler, basierend auf Motiven von
„Schmerzliche Heimat“, den Erinnerungen von Semiya Şimşek.
Redaktion: Barbara Buhl, Götz Bolten und Corinna Liedtke
(WDR/Federführung), Christine Strobl (ARD Degeto)

Teil 3 erzählt die Geschichte der Ermittler: Polizisten zwischen
Verfassungsschutz, V-Männern und Staatsinteresse. Nach einem Buch von
Jan Braren und Rolf Basedow. Redaktion: Claudia Simionescu und Harald
Steinwender (BR/Federführung), Christine Strobl (ARD Degeto).

Die Trilogie entsteht in Zusammenarbeit mit dem MDR, der Beta
Film, die die Weltrechte übernimmt und der TELEPOOL, die für den
Videovertrieb verantwortlich sein wird. Der Ausstrahlungstermin im
Ersten steht noch nicht fest.

Foto in Kürze über www.ard-foto.de

Pressekontakt:
Silvia Maric
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Tel.: 089 / 5900 42896
E-Mail: Silvia.Maric@DasErste.de

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Marten Schumacher
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E-Mail: info@schmidtschumacher.de

veröffentlicht von am 21. Mai 2015. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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