„Das Böse ist die Folge von Einsamkeit und mangelnder Kontrolle“ – Die große Samstags-Dokumentation „Die Macht des Bösen – Von menschlichen Abgründen“ am 21. April 2012 um 20:15 Uhr bei VOX





Trotz aller Normen, Moralvorstellungen und Gesetze –
das Böse ist und bleibt Teil der Menschheit. Oft lauert es vor der
Haustür, manchmal sogar in der eigenen Familie. Doch wie entsteht das
Böse? Was ist kriminell, was krankhaft? Wer wird zum Täter und wer
zum Opfer? In der großen Samstags-Dokumentation „Die Macht des Bösen
– Von menschlichen Abgründen“ (am 21.04. um 20:15 Uhr bei VOX) geht
SPIEGEL TV diesen Fragen nach und erklärt die Hintergründe brutaler
Serienmorde, kaltblütiger Verbrechen und dramatischer Entführungen.
In der vierstündigen Dokumentation kommen neben Gerichtsgutachtern
und forensischen Psychiatern wie Professor Reinhard Haller und Doktor
Nahlah Saimeh unter anderem die Gerichtsreporterinnen Gisela
Friedrichsen (SPIEGEL) und Sabine Rückert (ZEIT), der Kriminologe
Professor Joachim Kersten sowie der ehemalige BILD-Chefredakteur
Hans-Hermann Tiedje zu Wort.

Fast 20 Jahre lang tötete und missbrauchte der „Maskenmann“ Martin
N. unbehelligt kleine Jungen und verbreitete in Norddeutschland Angst
und Schrecken. Immer wieder drang er mitten in der Nacht in
Schullandheime ein, versuchte Jungen im vorpubertären Alter zu
missbrauchen. Abseits seiner Schreckenstaten lebte der „Maskenmann“
aber durchaus unauffällig: Er führte ein bürgerliches Leben und
arbeitete als Pädagoge. „Der Keim des Bösen steckt in jedem von uns.
Das Böse ist für mich die Folge von Einsamkeit und mangelnder
Kontrolle“, sagt Sabine Rückert, Gerichtsreporterin der „ZEIT“. Beim
„Maskenmann“ gelang es der Polizei erst nach der Festnahme des
Täters, das Puzzle der grausamen Mordserie zu einem Gesamtbild
zusammenzusetzen.

Der „Internet-Killer“ Christian G. kontaktierte über 100 Frauen
und traf sich mit vielen auch im realen Leben. Für zwei Frauen
endeten diese Dates tödlich. Nachdem Christian G. mit den Frauen Sex
hatte, erstach er sie mit einem Messer und ließ die Leichen auf
abgelegenen Feldern verschwinden. Doch der „Internet-Killer“ war
nicht nur Täter, sondern auch Opfer: Er wuchs in schlimmsten
Verhältnissen auf, musste mitansehen, wie der Vater die Mutter
vergewaltigte, lebte zeitweise im Heim und besserte sein Geld in der
Pädophilen-Szene auf. „Das Böse ist im Menschen vorhanden, das ist
innewohnend, in der Regel kann er es gut kontrollieren, aber es
gelingt nicht immer, und die Frage ist, unter welchen Konstellationen
das Böse in seiner ursprünglichen Form zutage tritt“, meint Professor
Reinhard Haller, einer der renommiertesten Gerichtspsychiater
Österreichs.

Die Auswirkungen des Bösen sind für Opfer wie Angehörige oft kaum
zu ertragen. Die Kinder Levke und Felix hatten keine Chance, als sie
ihrem Entführer Marc H. begegneten. Im Jahr 2004 verschleppte der
Familienvater die Kinder kurz hintereinander, missbrauchte und tötete
sie. Anja, die Mutter von Felix, verlor nicht nur ihren Sohn, sondern
auch ihre Familie, ihren Arbeitsplatz und ihren Halt. Heute sagt sie:
„Mit meinem Sohn bin auch ich gestorben“.

Die große Samstags-Dokumentation „Die Macht des Bösen – Von
menschlichen Abgründen“ am 21. April um 20:15 Uhr bei VOX.

Weitere Informationen zur großen Samstags-Dokumentation finden Sie
im VOX-Pressezentrum unter http://kommunikation.vox.de.

Pressekontakt:
Bei Rückfragen: VOX Presse und Kommunikation, Julia Kikillis, Tel.:
0221/456-81505
Bei Fotowünschen: VOX Bildredaktion, Lotte Lilholt, Tel.:
0221/456-81512

veröffentlicht von am 15. Mrz 2012. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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