Das 3sat-Programm zum Internationalen Frauentag (FOTO)





Ab Montag, 8. März 2021, 19.20 Uhr
Live und mit Erstausstrahlungen

Mainz (ots) – Vor 100 Jahren wurde der 8. März zum festen Datum für den jährlichen Weltfrauentag. Aus diesem Anlass zeigt 3sat am Montag, 8. März 2021, um 19.20 Uhr, „Kulturzeit extra: Jahrhundert der Frauen“. Bis Samstag, 13. März 2021, folgen Dokumentarfilme, die Frauen in ihrem Alltag, Beruf und im Kampf um Selbstbestimmung begleiten, wie etwa „Aus der Küche ins Bundeshaus“, „Die Chefinnen“ und das Doku-Drama „Die Unbeugsamen““ sowie die 3satKulturdokumentation „Muslimisch. Modern. – Frauen auf der Arabischen Halbinsel“ über erfolgreiche kreative Frauen im Nahen Osten.

Am Montag, 8. März 2021, 19.20 Uhr, startet 3sat live ins Programm mit „Kulturzeit extra: Jahrhundert der Frauen“. Kein Blick zurück, es geht um Frauen heute. Moderatorin Nina Mavis Brunner spürt dem Feminismus nach und fragt, wofür Frauen heute kämpfen und was sie erreichen können. Satirikerin und Autorin Sophie Passmann begleitet Nina Mavis Brunner durch die Sendung und diskutiert mit ihr über das feministische Selbstverständnis der Millennials. Zu Wort kommen außerdem die Vizepräsidentin des Europa-Parlamentes Katharina Barley, Theaterautorin Sasha Marianna Salzmann, Aktivistin Felicia Ewert, Essayistin Jia Tolentino und Brigitte Ederer, zweite Frau im Vorstand der Siemens AG.

Einen Blick zurück wirft um 22.30 Uhr der Dokumentarfilm „Aus der Küche ins Bundeshaus“ (Schweiz 2021; deutsche Erstausstrahlung). Mit Witz und Ironie führt Filmemacher Stéphane Goël durch ein Jahrhundert Schweizer Geschichte auf den Spuren von Frauen, die dafür gekämpft haben, den Herd verlassen zu können, und von Männern, die alles versucht haben, um sie dorthin zurückzuschicken.

Ein Sprung ins Wasser, und das Licht der Nachmittagssonne bricht sich in den Wellen. Die Luft in der Lunge muss reichen, um am Meeresgrund die begehrten Abalone-Muscheln vom Felsen zu lösen. Seit 2000 Jahren tauchen die Ama-San – die „Frauen des Meeres“ – in Japan nach Meeresfrüchten aller Art. Der Dokumentarfilm „Ama-San“ (Portugal/Japan/Schweiz 2016) von Cláudia Varejão am Dienstag, 9. März 2021, 23.00 Uhr, begleitet den Alltag dreier Frauen auf der japanischen Halbinsel Shima.

Am Mittwoch, 10. März 2021, 20.15 Uhr, geht es mit „Die Chefinnen – Wenn Frauen an der Macht sind“ (Schweiz 2020; deutsche Erstausstrahlung) weiter. In der Privatwirtschaft finden sich viel mehr Männer in Top-Positionen als Frauen. Doch die Frauen holen auf – trotz zahlreicher Erschwernisse. Hanspeter Bäni porträtiert weibliche Führungskräfte, die über Arbeitsteilung, Rollenbilder und Vorurteile sprechen. Im Anschluss, um 21.05 Uhr, folgt das Doku-Drama „Die Unbeugsamen – Drei Frauen und ihr Weg zum Wahlrecht“ (Österreich 2019; deutsche Erstausstrahlung) mit Katharina Haudum als Adelheid Popp, Anna Brüggemann in der Rolle Clara Zetkins und Marie-Luise Stockinger als Hildegard Burjan. Dokumentarisches Material und Spielszenen sind so verwoben, dass die Schauspielerinnen in der Archiv-Welt um 1900 agieren.

Am Donnerstag, 11. März 2021, 23.00 Uhr, blicken Frauen in dem Dokumentarfilm „Afghanistan. Unser verwundetes Land“ (Deutschland 2020) von Lucio Mollica, Mayte Carrasco und Marcel Mettelsiefen auf 40 Jahre Krieg. Die ehemalige „Miss Afghanistan 1972“ kommt ebenso zu Wort wie die aktuelle Staatsministerin für Menschenrechte, die Tochter des letzten kommunistischen Präsidenten, Aktivistinnen und Abgeordnete des afghanischen Parlaments. Sechs Afghaninnen machen diesen endlosen Krieg erfahrbar und zeigen, wie vor allem Frauen zu Opfern gewaltsamer Politik wurden.

1971 in der deutschen Provinz: Erika Gerlach (Anna Schudt) ist verzweifelt, als ihr Arzt eine erneute Schwangerschaft feststellt. Noch ein Baby? Die Frage wird ihre Ehe erschüttern und Erika vor folgenschwere Entscheidungen stellen. Der Fernsehfilm „Aufbruch in die Freiheit“ (Deutschland 2018; Regie: Isabel Kleefeld; Buch: Andrea Stoll, Heike Fink und Ruth Olshan) am Freitag, 12. März 2021, 20.15 Uhr, erzählt vom Kampf der Frauenbewegung für eine straffreie Abtreibung in den 1970er-Jahren und ist gleichzeitig ein Beitrag zur andauernden Debatte um Geschlechterbeziehungen und gesellschaftliche Machstrukturen.

Autorinnen, Künstlerinnen und Bloggerinnen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die die Gesellschaft um- und mitgestalten: Nadja Frenz stellt sie zum Abschluss des Programms anlässlich des 100. Internationalen Frauentags in der 3satKulturdoku „Muslimisch. Modern.“ vor – am Samstag, 13. März 2021, um 19.20 Uhr in Erstausstrahlung.

Ansprechpartnerin: Claudia Hustedt, Telefon: 06131 – 70-15952;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/100jahreinternationalerfrauentag

Mehr zum 3sat-Programm sowie der Schweizer Dokumentarfilm „Von der Küche ins Bundeshaus“ als Video-Stream: https://kurz.zdf.de/fEC/

3sat – das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD

Pressekontakt:

Zweites Deutsches Fernsehen
HA Kommunikation / 3sat Pressestelle
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Original-Content von: 3sat, übermittelt durch news aktuell

veröffentlicht von am 2. Mrz 2021. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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