Classical 90s Dance 3 – Pop meets Klassik – Interview mit Alex Christensen





Mit seinen ersten Alben der Classical 90s Dance hatte Alex Christensen bereits einen Riesenerfolg. Der Pop-Visionär hat es geschafft über 70 Wochen in den deutschen Albumcharts präsent zu bleiben. Nach dem Dauerbrenner lässt das neue Album nicht lange auf sich warten und ist seit November 2019 veröffentlicht. Die Idee Melodien und Harmonien von Dance-Hits der 90er Jahre mit den Klängen eines Orchesters zu verbinden ist einmalig. Alex Christensen ist es gelungen etwas völlig neues zu kreieren und zu produzieren. Die „Classical 90sDance“-Live Shows mit Live-Musikern, Live-Sängern und Alex Christensen, der von dem Orchester unterstützt wird ist eine Kreation mit Alleinstellungsmerkmal par excellence. Und die Begeisterung spürt man, wenn man auf den sympathischen Künstler trifft:

Wie bist du zur Musik gekommen?
Musik ist wie ein Unfall. Mein Vater hat in einer Band gespielt. Er hat immer versucht die Musik an mich heranzuführen und ich wurde die ganze Zeit berieselt von seiner Musik, Elvis, Beatles und was es damals so gab. So bin ich sehr früh mit einem sehr breiten Musikgeschmack sozialisiert worden und somit ist mein Geschmack in der Musik breit gefächert. Ich kam immer nach Hause und habe nur Musik gehört. Unter mir lebte ein DJ, der hatte angefangen Musik kreativ zu verarbeiten und dann war es um mich geschehen. Ich wollte nur noch DJ werden. Ich bin aber dem Ratschlag meines Vaters gefolgt und habe klassisch eine Ausbildung zum Speditionskaufmann abgeschlossen. An den Wochenenden habe ich in diversen Clubs Musik aufgelegt und als ich meinen Vater gesagt habe, dass ich an einem Wochenende mehr Geld verdiene als er in einen Monat hat er gesagt: „Junge was machst du überhaupt noch in der Spedition? Mach das doch.“

Wie bist du als DJ bekannt geworden?
Ich habe versucht viele Kontakte zu knüpfen und bin so in die Szene gekommen. Das war sehr schwer in den 80ern, weil es noch nicht diese DJ-Kultur gab. Dj war damals ein Mischung aus Bademeister und Kellner. Aber ich habe kontinuierlich weiter daran gearbeitet. Nur DJ sein reichte mir irgendwann nicht mehr. Ich wollte unbedingt meinen eigenen Song spielen, den es nur für mich gibt, den nur ich spüren kann.

Classial 90s Dance ist ein musikalisches Aufleben der 90er Jahre. Was verbindest du damit?
Es ist der Soundtrack meiner Jugend und es ist eine wunderbare Rückschau meines Schaffenwerks. Es sind natürliche viele Titel dabei, die ich komponiert und produziert habe wie „Heaven“ und „Around the World“. Damit habe ich einen eigenen Rückblick geschaffen, was sehr schön ist, wenn man sich seine Arbeiten noch einmal anschauen kann um sie noch einmal zu beurteilen.

Mit Classical 90s Dance ist ein neues Musikprojekt auf dem deutschen Musikmarkt platziert worden. Sollte ein Alleinstellungsmerkmal gesetzt werden?
Ende der 90er Jahre habe ich mich damit beschäftigt, etwas zu machen mit einer Big Band oder eines Orchesters. Das erste Album was ich produziert habe war Paul Anker „Rocks Swings“, Jose Carreras mit einem großen Orchester und auch Helene Fischer. Ich habe mich zehn Jahre darauf konzentriert Orchesteralben zu produzieren. Jetzt treffen eben diese zwei Welten aufeinander: Meine große Liebe Dance Musik mit dem, was ich in den letzten 15 Jahren gemacht habe. Damit habe ich ein Alleinstellungsmerkmal gesetzt.

Möchtest du das neue Album, was seit 1. November auf dem Markt ist auf Platz 1 der Charts sehen?
Mit der Veröffentlichung eines Albums muss man dahin gehen, wo es weh tut. Ich traue mich jedes Jahr ein Album vor Weihnachten zu veröffentlichen. Die Chartposition ist mir am Ende des Tages egal. Das Wichtige is, dass ich viele Menschen erreiche und vor Weihnachten wollen viele Menschen Musik hören und kaufen CDs. Ob es Platz 7 oder Platz 1 ist, ist nicht wichtig. Entscheidend ist, wie lange hält man sich in den Charts. Das erste Album war über ein Jahr in den Charts und das zweite auch über 40 Wochen.

Welche Hörer möchtest du mit dieser Musik erreichen?
Ich produziere Musik nicht für eine bestimmte Zielgruppe. Ich liebe diese Musik, finde sie überragend. Es ist wert, dass andere sie mal hören. Das ist meine Idee. Es infiziert sich von alleine, auch junge Leute. Viele Menschen bekommen durch so ein Album einen Bezug zur Klasse ohne gleich komplett klassische Musik zu hören. Es ist eine Interaktion. Ich habe einen guten Durchschnittsgeschmack und damit erreiche ich viele Menschen einfach schnell, die es genauso gut finden.

Ist Durchschnitt nicht etwas langweiliges?
Durchschnitt hört sich immer so verurteilend an aber eigentlich sind wir alle etwas „Durchschnitt“ . Sich davon abzuhben ist sehr schwierig. Ich glaube meine Art der Musik finden viele Menschen einfach schön.

Wann startet die neue Tour der „Dance Classical 90s“ Show?
Am 21. April 2020 geht es los in Hamburg und dann bin ich in ganz Deutschland unterwegs. Es wird eine spannende Zeit, weil ich nicht mehr als DJ unterwegs bin sondern als Mitglied eines Orchesters. Mit diesem Orchester agiere, ich spiele meine Beats, sie spielen ihre Sachen und dazu gibt es noch Sänger. Das muss alles zusammen harmonieren. Es ist für mich eine Herausforderung und eine Aufgabe, auf die ich mich sehr freue. Das schubst mich aus meiner Komfortzone.

Welche Sänger begleiten die Tour?
Ich bin ja immer umzingelt von ganz vielen Talenten. Ich habe Sängerinnen wie Yazz dabeiund ich möchte, dass die Sänger den Focus auf die Musik legen und auf das Projekt. Ich möchte nicht nur prominente Sänger haben, die es eventuell verfälschen. Das Projekt ist wichtig und am Ende des Tages bin ich derjenige, der das Projekt produziert hat und vermittelt.

Die Tour startet am 21. April 2020 in Hamburg und ist in vielen Städten Deutschlands zu sehen.Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und online.

veröffentlicht von am 8. Dez 2019. gespeichert unter Konzert. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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