Christian Berkel: „Ich wollte unbedingt ein anderer sein“





Er sei „streng, leistungsbetont“ erzogen worden,
sagte der Schauspieler Christian Berkel, 53, dem ZEITmagazin. „Aber
es gab einen Bereich, da herrschte die totale Freiheit: Alles, was
mit Kultur zusammenhing, war jederzeit erlaubt“, so Berkel. Das
Schauspielen sei seine Rettung gewesen. „Ich wollte unbedingt ein
anderer sein. Die Schule, die Welt der Erwachsenen, das wirkte so eng
und fantasielos. Was die meisten –Leben– nannten, war mir ein Buch
mit sieben Siegeln, die ich nur im Spiel mit verschiedenen
Identitäten aufbrechen konnte.“

Christian Berkels Mutter wurde als „Halbjüdin“ von den
Nationalsozialisten verfolgt, war 1938 nach Frankreich geflohen,
wurde jedoch 1940 in Paris aufgegriffen und in ein
Konzentrationslager in die Pyrenäen gebracht. Schließlich sei sie
nach Deutschland zurückgeschickt worden und konnte sich bei Freunden
verstecken. Berkel wurde in Berlin geboren.

Christian Berkel spielte u. a. in Quentin Tarantinos Kinoerfolg
„Inglourious Basterds“.

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veröffentlicht von am 27. Okt 2011. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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