Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel, der sich heute in Südafrika befindet, im Interview der Deutschen Welle





Zur Förderung von Projekten in neun afrikanischen Ländern im Umfang von 30 Millionen Euro:
„Projekte im Bereich der Gewalt- und Gesundheitsprävention werden noch lange nach der WM wirken. Diese Projekte werden sukzessive in den nächsten Jahren abgeschlossen. Wir wollen, dass die WM auch auf Dauer eine positive Wirkung in Afrika hinterlässt. Vor allem in Südafrika, aber auch auf dem gesamten Kontinent.“
Zu den Handelsbeziehungen der EU mit Entwicklungsländern:
„Ich bin sehr froh, dass ich mit meiner Amtskollegin, Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, daran arbeite, dass die EU die Agrar-Export-Subventionen einstellt. Man muss wissen, dass durch die Verzerrung des Handels, also durch Handelshemmnisse, Schutzzölle und Exportsubventionen die Entwicklungsländer sechsmal mehr Geld verlieren, als alle Geber der Welt an Entwicklungshilfe zusammen bezahlen.“
Zur Zusammenarbeit mit den Palästinensergebieten:
„Es ist sehr sinnvoll, mit der legitimen Regierung Fayyad zusammenzuarbeiten, mit der Israel auch endlich einen vertrauenswürdigen Verhandlungspartner auf der palästinensischen Seite hat. Den muss man stärken und stabilisieren. Wenn die Lebensbedingungen der Menschen sich dort nicht verbessern, schwächt das die legitime Regierung und stärkt die Terroristen rund um Hamas. Deswegen ist es auch im israelischen Interesse, hier tatsächlich für eine Verbesserung der Lebensbedingungen zu sorgen.“
Das vollständige Interview unter www.dw-world.de/nahost

veröffentlicht von am 23. Jun 2010. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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