Bundesentwicklungshilfeminister Müller kritisiert Unentschlossenheit bei Moria





Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) hat in Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise die Unentschlossenheit der Politik kritisiert. Zu den Zuständen im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos sagte er: “Da war ich nicht nur verärgert, sondern empört. Die Katastrophe war absehbar.”

In der rbb-Fernsehsendung “Talk aus Berlin” nannte der CSU-Minister Moria ein “Flüchtlingsgefängnis”. Er habe bei all seinen Besuchen in unterschiedlichen Flüchtlingslagern in Afrika und im Nahen Osten nie eines gesehen, in dem “solch fürchterliche Zustände” herrschten wie “mitten in Europa”. “Deswegen habe ich gesagt, es ist eine Schande, es muss sich aber ändern”, so Müller.

Er habe das bereits vor zwei Jahren in Brüssel und in Griechenland gesagt, passiert sei aber nichts, sagte Müller im Gespräch mit Jörg Thadeusz. “Und das ist das Problem in der Politik, dass gewartet wird bis Katastrophen eintreten und dann wird reagiert. Und dann noch viel zu lange gewartet.”

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veröffentlicht von am 1. Okt 2020. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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