Bitte korrigierte Fassung (Sendedatum) beachten! / Zum Leben zu wenig : Zwei ZDF-Dokumentationen zum Thema Altersarmut





Mit zwei Dokumentationen in den Reihen “37°” und
“ZDFzoom” greift das ZDF in der kommenden Woche das gesellschaftlich
brisante Thema der rasant wachsenden Altersarmut in Deutschland auf.

Zunächst begleitet der “37°”-Film “Zum Leben zu wenig” am
Dienstag, 17. April 2012, 22.15 Uhr, zwei Frauen und einen Mann,
deren Rente nicht bis zum Monatsende reicht. Harry N. (75), Ilse S.
(85) und Christine N. (68) gewährten den Autoren Ravi Karmalker und
Alessandro Nasini Einblick in ihren kargen Alltag, erzählen, wie sie
unter der Situation leiden und wie sie sich mit aller Kraft gegen ihr
Schicksal zu stemmen versuchen. Es geht um das Lebensgefühl von
Menschen, denen in ihrer Jugend vermittelt wurde, dass sie sich auf
ihre Rente verlassen können, und um die Scham, nicht einmal mehr Geld
für das Notwendigste zu haben. “37°” dokumentiert das Leben dieser
drei Rentner und zeigt, wie sie auch in nahezu auswegloser Lage ihre
Würde zu bewahren suchen.

Am Mittwoch, 18. April 2012, 23.15 Uhr, beschäftigt sich auch
“ZDFzoom ” mit diesem Thema. Der Film “Am Ende arm. Wenn im Alter das
Geld nicht reicht” von Tanja v. Ungern-Sternberg und Christian Bock
fragt nach den Hintergründen der Altersarmut und den
Zukunftsaussichten der nächsten Rentner-Generation. Im Fokus der
investigativen Doku steht die so genannte “Riester”-Rente, die seit
zehn Jahren den künftigen Ruheständlern als “Zaubermittel” gegen
drohende Altersarmut verkauft wird. Doch stimmt das wirklich? Studien
legen nahe, dass das von der Politik massiv beworbene Rentenmodell
vor allem ein Goldesel für die Finanzbranche wurde. Die
“ZDFzoom”-Reporter gehen auf Spurensuche: Sie lassen sich mit
versteckter Kamera zu privaten Renten-Policen beraten, treffen
Banker, die anonym über ihr gutes Geschäft mit Riester und Co.
Sprechen, und befragen auch den Namensgeber der Riester-Rente,
Ex-Arbeitsminister Walter Riester.

Fotos sind erhältlich über die ZDF-Pressestelle, Telefon: 06131 –
70-16100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/zumlebenzuwenig
und http://bilderdienst.zdf.de/presse/amendearm

Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle
Telefon: +49-6131-70-12121
Telefon: +49-6131-70-12120

veröffentlicht von am 13. Apr 2012. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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