BERLINER MORGENPOST: Eine ganz normale Berlinale – Nach dem Kosslick-Bashing hat sich der Festivalleiter recht wacker geschlagen





Die Ironie will es, dass ausgerechnet der deutsche
Film, der vorab so unisono die Berlinale kritisierte, das Festival in
diesem Jahr gerettet hat. Vier deutsche Beiträge im Wettbewerb, das
ist vielleicht ein bisschen zu viel des Guten, wurde moniert. Das sah
so aus, als hätte der Festivalchef sonst gar nichts anderes mehr
bekommen. Aber tatsächlich waren sie mit die stärksten Beiträge in
diesem insgesamt doch eher durchschnittlichen Programm. Dieter
Kosslick hat mit seiner 17. Berlinale schon bewiesen, dass er es noch
kann. Seine Kritiker dürfen sich aber auch bestätigt fühlen. Noch
eine Berlinale wird der 69-Jährige leiten, bevor sein Vertrag
ausläuft. Er ist dann das, was man im Amerikanischen eine „lame duck“
nennt. Er wird dann aber wohl eine Carte Blanche ausspielen können.
Die Debatte über seine Nachfolge, man hat sie während des Festivals
hintangestellt. Ab morgen wird sie wohl wieder geführt werden. Denn
schon im Sommer soll über die Nachfolge entschieden werden.

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BERLINER MORGENPOST

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veröffentlicht von am 24. Feb 2018. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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