Bebdurg 30.11.2012: Burgen – Ketzer – Scheiterhaufen – und ein südfranzösischer Ritter, der für die Freiheit gegen eineÜbermacht kämpfte





Gabrielle C. J. Couillez schafft es, Historie spannend zu erzählen und sich von den üblichen Liebesromanen vor romantischem, mittelalterlichen Hintergrund zu unterscheiden. Der Titel „Die Frucht des Ölbaums“ ist zunächst eine Anspielung auf den Namen der Hauptperson, Olivier de Termes, greift dann aber auch die religiöse Symbolik auf, die in dieser Zeit eine besonders starke Rolle spielte und wie kaum eine andere zur Macht über die Menschen missbraucht wurde und wird. Dabei wird das Geschehen von der grammatikalischen Zeitform her in die Gegenwart verlegt, erstens, um ein intensiveres Erleben während des Lesens zu fördern und zweitens, um zu verdeutlichen, dass die Menschen damals wie heute gleich geblieben sind. Gabrielle C. J. Couillez hofft auf eine Förderung der Reflektion auf die heutige Zeit, denn eigensüchtiges Kalkül und Machtstreben gehören ebenso wenig der Vergangenheit an, wie die Suche nach dem Sinn des Lebens und die Sehnsucht nach wahrer Liebe, Freude und Glück. Und auch Helden suchen nach wie vor nach dem Sinn des Lebens. Auch Helden haben Schwächen. Auch Helden haben eine Seite, die sie gerne verbergen möchten … so wie Olivier de Termes.

Okzitanien – der Süden Frankreichs im 13. Jahrhundert. Der gerade erst zehn Jahre alte Olivier erlebt zusammen mit seiner Familie den Ausbruch des Kreuzzuges gegen die Katharer. Sie fliehen vor der Brutalität des Krieges in das nahe gelegene Königreich Aragon, während der Vater Oliviers auf der Festung Termes im Languedoc zurückbleibt.
Erzogen von seinem Stiefvater und seinem Onkel, einem berühmten Führer dieser vom Vatikan abtrünnigen Glaubensgemeinschaft, wächst Olivier im Exil auf und wird nach seiner Ausbildung zum Ritter am Hofe von Barcelona und seinem ersten Abenteuer als Beschützer von geheimen katharischen Schriften zum rebellischen Freiheitskämpfer. Er lernt auf vielfältige Weise die Liebe kennen und hat im Kontakt mit Franziskus erste Zweifel an seiner Religion. Aber die Rückeroberung seiner väterlichen Ländereien hat Vorrang. Für deren Besitz ist er sogar bereit, sich mit Papst und französischer Krone zu arrangieren und seine wahre Denkweise zu leugnen. Doch sein Herz schlägt für sein Land und sein einst stolzes und freies Volk, welches von der Inquisition geknechtet wird.

„Sein zerrissenes Gemüt zieht ihn zu dem Felsen hin, auf dem er im Sommer vor drei Jahren mit Constance gesessen hat. Er ertastet die von ihr in den Stein geritzte Taube und bricht laut schluchzend zusammen. Die Taube, Zeichen des Friedens und des katharischen Glaubens. Die Taube, Zeichen des Heiligen Geistes, der der gute Gott ist. Wie kann Gott solche Opfer von ihnen verlangen, um sich von allem Satanischen zu befreien? – Wieso kann Gott, wenn er doch Gott ist, den Satan nicht beherrschen und ihm erlauben, die reinen Seelen zu verführen? – Doch er weiß die Antwort auf seine im Innern kämpfenden Fragen, die er mehr zur Anklage als in nachdenklicher Besinnung stumm in die Sphären schleudert: Weil es der freie Wille des Menschen ist, all dies zu erdulden…“ (Quelle: Die Frucht des Ölbaumes – Der Ketzer; Gabrielle C. J. Couillez)

Gabrielle C. J. Couillez ist im Jahre 1965 geboren und im Südwesten Deutschlands aufgewachsen, wo sie noch heute mit ihren drei Kindern und inzwischen auch einer Enkeltochter lebt. Nach Beendigung ihrer Schulzeit ließ sie sich zur Rechtsanwaltsgehilfin ausbilden, arbeitete in einem festen Angestelltenverhältnis als Direktionsassistentin und später selbständig als Integrationshelferin zur Unterstützung selbstständig wohnender psychisch Kranker und Behinderter bei der Alltagsbewältigung. Nach dem Verlust ihres Jobs versucht sie nun ihren Traum von der größtmöglichen inneren sowie äußeren Freiheit in unserer Gesellschaft zu verwirklichen. Mit dem Schreiben hat sie begonnen, als ihr ältester Sohn aufgrund mehrfacher Behinderungen besonderer Förderung bedurfte. So entstanden die ersten Bilderbücher zunächst nur für den Hausgebrauch. Seit ein paar Jahren hat sich die Autorin auf das Schreiben von historischen Romanen für Erwachsene verlegt, die die Autorin auf Mittelalter-Events in passender Gewandung gerne zum Besten gibt. Der erste Teil der Katharer-Trilogie „Die Frucht des Ölbaums“ mit dem Untertitel „Der Ketzer“ erscheint nun im Verlag 3.0.

„Die Frucht des Ölbaumes – Der Ketzer“ ist ab sofort für den Vorzugspreis von 16,50 Euro auf der Homepage des Verlages 3.0 vorzubestellen. Weiterhin ist “ Die Frucht des Ölbaumes – Der Ketzer“ nach Erscheinen neben dem Online-Shop auch im Buchhandel für 23,90 Euro zu erhalten. Das Ebook erhält man beim Kauf einer Druckausgabe dazu. Zusätzlich wird das eBook separat für 8,90 Euro in allen gängigen Formaten erscheinen.

Nähere Informationen zur Autorin und weiteren Projekten von Gabrielle C. J. Couillez sind hier auf der Webseite vom Verlag 3.0 erhältlich.

Verlag 3.0 ist ein innovativer Buchverlag. Hier stehen die Autoren im Mittelpunkt, denn ohne sie hätten sowohl der Verlag 3.0 als auch alle, die lesen, weniger: weniger Träume, weniger Impulse, weniger Hoffnung – und vielleicht auch weniger Leben. Ihr Herzblut ist es, das die Fantasie entfacht, das Herzblut, mit dem sie ihre Bücher schreiben. Diese Philosophie steckt in jedem Werk, das in diesem Verlag veröffentlicht wird.
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veröffentlicht von am 30. Nov 2012. gespeichert unter Allgemein, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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