BASF-Chef Kurt Bock: Man muss mit Russland weiter Geschäfte machen





Vor dem Hintergrund weiterer Sanktionen gegen Russland sagte der Vorstandsvorsitzende der BASF, Kurt Bock, im Interview der Deutschen Welle, er halte es für sinnvoll, miteinander zu reden und Handel zu betreiben.
„Wir handeln ja mit unseren Partnern“, so Bock im deutschen Auslandssender. „Das sind Kunden, mit denen wir teilweise seit Jahrzehnten zusammenarbeiten, viele Unternehmen in Russland und der Ukraine“, so Bock, der dabei auch auf BASF-Partner Gazprom verwies, „mit dem wir seit vielen Jahrzehnten sehr vertrauensvoll zusammenarbeiten. Wir fühlen uns demgegenüber auch verpflichtet.“
Viele internationale Konzerne bekommen derzeit die Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland zu spüren, umgekehrt ist auch mit Sanktionen aus Moskau zu rechnen. Zu möglichen Konsequenzen für BASF sagte Bock:
„Ich möchte jetzt nicht spekulieren, die Politik muss entscheiden, was sie tun will. Wir haben wiederholt gesagt, dass wir uns Gedanken machen bezüglich der Effektivität dieser Maßnahme und auch die Frage beantwortet werden muss. Wie kommt man von möglichen Sanktionen wieder runter? Wenn die Politik entscheiden wird, dann wird die Wirtschaft das sicher implementieren. Ich hoffe, wenn es soweit kommen sollte, dass es dann auch Wirkung erzielt.“
Das Interview mit Kurt Bock als Video: http://dw.de/p/1Chtt

veröffentlicht von am 24. Jul 2014. gespeichert unter Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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