Ausstellungseröffnung auf dem Potsdamer Platz in Berlin: URBANITY – Twenty Years Later – mit Thomas Kutschker





Das Centre for Central European Architecture und das Deutsche Architektur Zentrum laden zur Präsentation der Ausstellung auf dem Potsdamer Platz in Berlin am 2. Juli 2010.

In sieben mitteleuropäischen Hauptstädten ehemaliger Totalitätsregime forschen und diskutieren Architekten, Politiker und Soziologen über deren heutigen Zustand, 20 Jahre nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs. Mittelpunkt des Projekts ist die „City Gallery“, eine Fotoausstellung, die im öffentlichen Raum der Städte eingerichtet wird und aus Arbeiten von elf Fotografen besteht. Die Ausstellung war bereits in Prag, Wien, Budapest, Bratislava, Warschau und Ljubljana zu sehen.

Das Projekt „Urbanity“ reagiert auf die radikalen Veränderungen in den Stadtlandschaften während der letzten zwanzig Jahre nach dem Fall der totalitären Regime mit dem Ziel, Städte wieder lesbarer zu machen und zu neuem Optimismus anzustiften. Es steht unter der Schirmherrschaft von Klaus Wowereit, dem regierender Bürgermeister von Berlin.

Stadtansichten auf 2,50 x 3,00 Meter

Je Stadt wurden zwei Fotografen ausgewählt, ihre Sicht auf die globale Anmutung ihrer Stadt zu zeigen. Die Aufnahmen der 11 Fotografen aus 6 Städten werden als 2,50 x 3,00 Meter große Displays im Stadtraum präsentiert. Der Wahlberliner Thomas Kutschker benutzte für seine Aufnahmen ein handelsübliches Handy mit Fotofunktion, da Millionen von Touristen für ihre Erinnerungsfotos ebenfalls zum Handy greifen. Außerdem haben Handyfotos durch ihre grobe Körnung für Kutschker eine ganz besondere Ästhetik.

Die Filme und Videoarbeiten von Thomas Kutschker werden seit Jahren unter der Marke „filmisches Berlin“ realisiert und vertrieben. Seine dokumentarischen Arbeiten, sowie Auftragsarbeiten für ARD, ZDF und ARTE sind immer wieder im Fernsehen zu sehen. Seine freien, experimentellen Filme laufen weltweit auf Festivals und im Kunstkontext von Galerien. Die fotografischen Arbeiten, Serien und Bücher, die er unter „fotografisches Berlin“ produziert, befassen sich mit dem Erinnern und hinterfragen die Authentizität des Mediums. Er lebt abwechselnd in Berlin und Köln.

Eröffnung: 2. Juli 2010, 19 Uhr

Ausstellung: 3. Juli bis 11. Juli 2010

Ort: Potsdamer Platz (Ecke Alte Potsdamer Str.), 10117 Berlin

Weitere Informationen im Internet unter http://www.fotografischesberlin.de oder www.urbanityproject.eu

veröffentlicht von am 30. Jun 2010. gespeichert unter Allgemein, Sonstige. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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