Ausblick auf erste Spielzeit des neuen SWR Symphonieorchesters / Orchester bleibt der künstlerischen Tradition seiner Vorgänger verpflichtet





Der Südwestrundfunk (SWR) hat am
heutigen Donnerstag, 9. Juli 2015, bei einem Pressetermin in
Stuttgart einen Ausblick auf die erste Spielzeit des neuen SWR
Symphonieorchesters gegeben, das im September 2016 an den Start gehen
wird. Das neue Orchester wird dabei in seiner ersten Spielzeit gut 80
Konzerte und drei internationale Tourneen absolvieren. Das
Abonnement-Konzertangebot in Freiburg und in Stuttgart wird in
vollem Umfang aufrechterhalten, außerdem nahezu das komplette Angebot
aller bisherigen Konzertreihen und Tätigkeiten des SO und des RSO im
Sendegebiet. Das neue SWR Symphonieorchester wird der künstlerischen
Tradition seiner Vorgänger verpflichtet bleiben und im Bereich der
Neuen Musik einen deutlichen Schwerpunkt setzen.

Der künstlerische Gesamtleiter der SWR Klangkörper und Festivals
Johannes Bultmann erklärte, dass der SWR mit den Musikern in
Gesprächen über die Chefposition sei, bis zur Klärung aber vorerst
mit namhaften Gastdirigenten wie Peter Eötvös, Emilio Pomàrico,
Christoph Eschenbach, Philippe Herreweghe, David Zinman, Ingo
Metzmacher und anderen beginnen werde. Bultmann: „Wir haben uns
bewusst für Interpreten mit verschiedenen ästhetischen Handschriften
entschieden, bis hin zu den Spezialisten für Neue Musik sowie
Dirigenten der jungen Generation wie David Afkham, Jakub Hrusa,
Cornelius Meister oder Alejo Perez. Die Dirigentenverpflichtungen
haben wir vor allem mit Blick darauf getroffen, die wichtigen
Traditionen der beiden Vorgängerorchester fortführen und
weiterentwickeln zu können.“

SWR-Intendant Peter Boudgoust: „Wir haben intensiv an der Zukunft
des neuen Orchesters gearbeitet. Indem wir so früh informieren,
wollen wir ein klares Signal insbesondere für die Musikerinnen und
Musiker setzen: Alles Erforderliche, um die Entwicklungsmöglichkeiten
und die Zukunft des Orchesters zu sichern, ist getan. Den Erfolg
eines neuen Orchesters kann man zwar nicht versprechen. Aber wir
werden alles dafür tun, dass er beim SWR Symphonieorchester möglich
wird. Wichtige Voraussetzungen dafür haben wir geschaffen.“

SWR-Intendant Boudgoust hob hervor, dass die bisherigen
Abonnements-Konzertangebote nicht gemindert werden. Sie werden in
vollem Umfang aufrechterhalten. Fortgeführt werden auch das Format
der Stuttgarter Mittagskonzerte sowie „Attacca“ und „Eclat“ im
Stuttgarter Theaterhaus, die Zusammenarbeit mit der Stuttgarter
Bachakademie, der Konzertdirektion Russ sowie der Kulturgemeinschaft.
Die Donaueschinger Tage für Neue Musik werden auch in Zukunft durch
das neue Orchester maßgeblich geprägt. Mehrere Male pro Spielzeit
werden rund einwöchige Residenzen in Freiburg abgehalten, in denen
Probenphasen, Sonderkonzerte und Vermittlungsprojekte stattfinden.
Außerdem finden, wie bisher, jeweils fünf Kammermusik-Konzerte in
Freiburg, Stuttgart und Baden-Baden statt.

Weitere Informatinen zur Spielzeit 2016/17 finden Sie auf
SWR.de/Unternehmen/Orchesterzukunft

Pressekontakt:
Wolfgang Utz, Tel.: 0711/929-11030, wolfgang.utz@swr.de

veröffentlicht von am 9. Jul 2015. gespeichert unter Musik. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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