Auge in Auge mit dem Mörder / ZDF zeigt Krimi-Reportage „Der Doppelmord von Flonheim“als „hallo deutschland spezial“





„Sie hat gehofft, dass sie in den Augen des Mörders
ein Zeichen der Reue sehen kann“, sagt die ZDF-Journalistin Ulrike
Eichin über die Protagonistin ihrer Kriminal-Reportage „Der
Doppelmord von Flonheim“. Die Autorin rekonstruierte den Fall und
begleitete für „hallo deutschland spezial“ acht Jahre lang die
Hinterbliebenen des 2004 ermordeten Ehepaars Thom im rheinhessischen
Flonheim. Die Reportage ist am Samstag, 17. März 2012, 18.35 Uhr, im
ZDF zu sehen.

Eine 45-minütige Fassung sendet der Digitalkanal ZDFinfo am
Samstag, 25. März, um 23.15 Uhr sowie am Sonntag, 26. März, 20.15
Uhr, unter dem Titel „Protokoll eines Verbrechens. Der Doppelmord von
Flonheim“.

Mit einem Hammer schlägt der Täter seine Opfer Elke und Helmut
Thom in ihrem Haus nieder. Danach ersticht er das Ehepaar mit
mehreren Messerstichen. Zeuge der Tat wird der zweijährige Sohn des
Paares, Max, sein älterer Bruder Patrik findet die Leichen der
Eltern. Eine Sonderkommission der Mainzer Polizei nimmt die
Ermittlungen auf. Nur zehn Tage später wird der mutmaßliche Täter,
der türkische Staatsangehörige Kenan Kütük, überführt. Doch durch
Flucht in seine Heimat kann sich der Mann der Festnahme entziehen,
eine Auslieferung lehnt die Türkei ab. Erst acht Jahre nach dem
Verbrechen wird der Mörder Ende Januar 2012 von einem türkischen
Gericht im südost-anatolischen Adiyaman zu einer zweimal
lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt. Das Motiv der Bluttat ist
nach wie vor unklar.

Angelika Lehmann ist die jüngere Schwester der ermordeten Elke
Thom. Die beiden hatten ein sehr enges Verhältnis zueinander. Ulrike
Eichin begleitete die 46-Jährige zur Urteilsverkündung in die Türkei.
Angelika Lehmann will mit dieser Reise endlich Frieden mit der
Vergangenheit schließen. „Aber die Trauer um die Toten wird immer
Teil ihres Lebens sein“, sagt die Autorin. In ihrem Film dokumentiert
Ulrike Eichin die Arbeit der Ermittler der Sonderkommission, spricht
mit DNA-Spezialisten sowie Rechtsmedizinern und berichtet über
Probleme und Hindernisse bei der Zusammenarbeit mit der türkischen
Polizei. Sie erzählt, wie verheerend sich das Verbrechen auf die
Angehörigen der Opfer auswirkt. Behutsam zeigt sie auch die
Entwicklung des kleinen Max, der noch immer voller Ängste steckt.

Für ihre im Juli 2006 im ZDF ausgestrahlte Dokumentation „Der
Fall: Der Doppelmord von Flonheim“ hat die ZDF-Journalistin Ulrike
Eichin 2007 den ersten Journalistenpreis der Stiftung Presseclub
Mainz erhalten.

Fotos sind erhältlich über die ZDF-Pressestelle, Telefon: 06131 –
70-16100, und über
http://bilderdienst.zdf.de/presse/hallodeutschlandspezial

Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle
Telefon: +49-6131-70-12121
Telefon: +49-6131-70-12120

veröffentlicht von am 13. Mrz 2012. gespeichert unter Fernsehen, Medien/Unterhaltung. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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